cyberversicherung sinnvoll

Wann ist eine Cyberversicherung sinnvoll?

In den letzten Jahren kam es immer wieder zu Fällen von Cyber-Kriminalität, ob bei Politikern oder bei Privatpersonen, zum Beispiel beim Online-Banking und der neuen Zahlungsdienstrichtlinie PSD2 oder dem letzten Sicherheitsupdate von Windows 7. Sicherheitstipps rund um die Online-Security gibt es eine Menge. Doch was, wenn es trotz der besten Sicherheitsmaßnahmen zu einem Angriff von Cyberkriminalität kommt? In solchen Fällen greift eine Cyberversicherung und schützt Sie vor hohen finanziellen Schäden. Aber was genau beinhaltet eigentlich eine Cyberversicherung und für wen ist diese sinnvoll? Dies beleuchten wir in diesem Artikel näher.


Was beinhaltet eine Cyberversicherung?

Eine Cyberversicherung ist im Vergleich zu anderen Versicherungsprodukten noch relativ neu. Deswegen bietet auch nicht jeder Versicherer eine Cyberversicherung an.

Exemplarisch beleuchten wir die Cyberversicherung anhand des Anbieters BavariaDirekt. Dort ist die Cyberversicherung für einen Preis von monatlich 4,99 Euro erhältlich. Aber welche Bestandteile sind hier abgesichert?


Online-Shopping:

Die meisten Menschen lieben Online-Shopping. Unkompliziert und von zu Hause aus lassen sich Interneteinkäufe und -verkäufe in Handumdrehen tätigen. So schnell es sich dort einkaufen lässt, so schnell kann es leider auch zu Betrugsfällen kommen.

Beispiel: Du kaufst per Vorkasse in einem Online-Shop ein. Per E-Mail erhältst Du eine Bestellbestätigung, eine Information über die geplante Lieferzeit sowie die Bestätigung über die bereits getätigte Zahlung. Dennoch kommt das Paket niemals an, da es sich um einen sogenannten Fake-Shop handelt. Leider eine nicht seltene Masche von Cyber-Kriminellen. Das Schlimmste ist, dass Dein Geld weg ist. Denn da Du nachweislich eine Zahlung angewiesen hast, kommt die Bank nicht für den Schaden auf.

Mit der Cyberversicherung SorglosOnline bist Du in einem solchen Fall geschützt. Interneteinkäufe und -verkäufe sind bei der BavariaDirekt bis zu einer Summe von 3.000 Euro abgesichert, sodass Du Anspruch auf Schadensersatz hast.


Identitätsmissbrauch: 

Man kennt es aus Filmen, doch so realitätsfern ist ein Identitätsmissbrauch im Internet leider nicht. Stellen Dir vor, Du möchtest spontan im Internet ein Urlaubsschnäppchen buchen, hast aber die Kreditkarte nicht parat. Deswegen bittest Du einen Deiner Mitbewohner, Dir Deine Kreditkartendaten per E-Mail zusenden. Durch einen Virus auf einem der beiden Computer werden die Kreditkartendaten von Cyberkriminellen ausgelesen.

Die Folge: Auf dem Kontoauszug befinden sich hohe Transaktionen, die Du nicht getätigt hast. Natürlich sperrst Du sofort die Kreditkarte – die Bank weigert sich aber, das Geld zu erstatten.

Ob in solchen Fällen oder beim Erspähen von Passwörtern und Zugangsdaten von Computern, Smartphones oder Geldautomaten: Die Cyberversicherung entschädigt mit bis zu 15.000 Euro bei Identitätsmissbrauch. Ganz gleich, ob bei Kreditkarten oder elektronischen Bezahlsystemen wie PayPal.

Bei gezieltem Kreditkartenbetrug hilft eine Cyberversicherung. Denn meistens übernehmen Banken die Kosten für unerlaubt getätigte Transaktionen, die Du auf Deiner Kreditkartenabrechnung entdeckst. Dennoch fällt häufig ein vereinbarter Selbstbehalt für die Sperrung und Neuausstellung der Kreditkarte an. Hier bist Du mit bis zu 250 Euro Erstattung bei der Cyberversicherung SorglosOnline geschützt.


Datenrettung

Über Schadsoftware können persönliche Daten wie Bilder, geschäftliche Unterlagen etc. ganz plötzlich verschwinden oder unbrauchbar sein. Im schlimmsten Fall ist der ganze Bildschirm einfach schwarz.

Auch wenn man sich oft vornimmt, von allen Dateien eine Sicherheitskopie auf einer externen Platte zu machen (was wirklich ratsam ist!), so macht man dies häufig doch nicht bei jedem neuen Dokument. Einige Cyberversicherungen bieten hier einen finanziellen Ersatz an. Die BavariaDirekt beispielsweise vermittelt in solchen Fällen Spezialisten zur Datenrettung und übernimmt hierfür die Kosten bis zu 2.000 Euro.


Psychologische Beratung bei Cybermobbing: 

Ein Gebiet, was bislang noch nicht alle Cyberversicherer abdecken, ist Cybermobbing. Leider nimmt Cybermobbing immer mehr zu, sodass es auf Social-Media-Plattformen zu Rufschädigungen oder Verleumdungen kommen kann. Gerade bei Jugendlichen verstärkt sich diese Form von Mobbing, sodass sich die Betroffenen nicht mehr trauen, zur Schule zu gehen.

Die Persönlichkeitsrechte sind oberstes Gut und gehören geschützt. Werden diese im Internet verletzt, so sollten Betroffene sich von einem erfahrenen Psychologen betreuen lassen.

Bei der Cyberversicherung SorglosOnline wird eine telefonische Erstberatung mit einem erfahrenen Psychologen vermittelt. Dann werden die nächsten Schritte besprochen, damit psychisch die schlimmen Erfahrungen durch das Cyber-Mobbing verarbeitet werden.


Schutz durch Sicherheitssoftware

Ein integriertes Darknet-Screening (bei der BavariaDirekt vom Anbieter Owl) zeigt, welche persönlichen Daten von Dir im Darknet kursieren. Das können zum Beispiel Daten zu Deinem Bankkonto oder zu Deiner Personalausweis-ID sein. Bei einem Fund im Darknet wirst Du sofort alarmiert. Zusätzlich erhältst Du Sicherheitstipps zum weiteren Vorgehen, damit Deine persönlichen Daten in Zukunft vor Missbrauch geschützt sind.


Was als Erstes tun, wenn Du Opfer von Cyberkriminalität geworden bist?

Wenn Du merkst, dass ein Cyberangriff auf Dich verübt wurde, dann ändere umgehend Deine Passwörter in jeglichen Online-Portalen, die sensible Daten von Dir enthalten. Handelt es sich um einen Kreditkartenbetrug, dann natürlich direkt die Kreditkarte sperren lassen, um Schlimmeres zu vermeiden.

Mit einer Cyberversicherung wählst Du anschließend die Notfall-Hotline des Versicherers, um die nächsten Schritte zu besprechen. Hier wird Dir dann Hilfe bei Sperrungen, finanziellen Verlusten, Cybermobbing etc. geboten oder eine Weiterleitung zu Fachspezialisten vorgenommen. Die Cyberversicherung der BavariaDirekt bietet beispielsweise eine 24-Stunden-Notruf-Hotline an, sodass Du zu jeder Tageszeit einen ersten Rat erhältst.


Benötige ich überhaupt eine Cyberversicherung?

Ob eine Cyberversicherung für die Privatperson sinnvoll ist, hängt ganz von dem Sicherheitsbedürfnis der Einzelperson ab. Wenn Du auf Nummer sicher gehen möchtest und Du sensible Daten absichern willst, dann macht eine Cyberversicherung auf jeden Fall Sinn.

Grundsätzlich lassen sich einige Sicherheitsvorkehrungen aber auch im Vorfeld tätigen, sodass es nicht zur Cyberkriminalität kommen muss. Ganz verhindern lässt sich dies aber leider nicht. Eine Garantie, dass es durch die Cyberversicherung gar nicht erst zum Schadenfall kommt, gibt es leider nicht. Im Fall der Fälle kann sie aber vor finanziellen Schäden schützen oder die verlorenen Daten wiederherstellen.

Deswegen ist eine Cyberversicherung vor allem für Unternehmen und Selbstständige sinnvoll, die mit vertraulichen Daten arbeiten und von diesen abhängig sind. Auch kleinere Unternehmen sollten über einen Abschluss nachdenken, gerade wenn sensible Kundendaten betreut werden.


Fazit

Wenn Du gerne über eine hohe Datensicherheit verfügst oder sich sensible Daten auf Deinem Computer befinden, lohnt sich der Abschluss einer Cyberversicherung. Auch wenn Du häufig Online-Shopping betreibst oder in sehr vielen Online-Portalen mit Deinen Daten angemeldet bist, solltest Du Dir eine Cyberversicherung genauer anschauen.

Überprüfe aber davor, ob einige Bestandteile bereits in einer Ihrer Versicherungen inkludiert sind. Zum Teil sind diese nämlich auch in Privathaftpflicht-Versicherungen inbegriffen. Beispiel: Versendest Du aus Versehen eine viren-infizierte E-Mail, die bei Dritten zu Schäden führt, deckt die Haftpflicht die entstandenen Schadenkosten bei der Drittperson. Die entstandenen Schäden bei Dir sind aber nur in der Cyberversicherung abgedeckt.

Für einen vollumfänglichen Schutz ist eine spezielle Cyberversicherung aber ratsam, da Du hier im Schadenfall Expertenhilfe und einen Rundum-Schutz in vielen Online-Gebieten erhältst.

Preislich liegt die Cyberversicherung zum Beispiel bei der BavariaDirekt bei nur 4,99 Euro im Monat, was für einen umfänglichen Schutz und einem besseren Sicherheitsgefühl ein fairer Preis ist.

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