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Krankenhaustagegeld - Leistungen, Kosten und Tarifempfehlung

In diesem Experten-Artikel erfährst du, wie ein Krankenhaustagegeld, bzw. eine Krankenhaustagegeldversicherung genau funktioniert. Zudem erklären wir dir die Leistungen dieser Versicherung für Krankenhausaufenthalte und am Ende erfährst du auch unsere konkrete Tarifempfehlung für ein Krankenhaustagegeld komplett ohne Gesundheitsfragen, welches du ganz einfach online beantragen kannst.

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Wie funktioniert das Krankenhaustagegeld?

Ein Krankenhaustagegeld ist eine private Krankenzusatzversicherung, die jeder gesetzlich Krankenversicherte abschließen kann. Auch privat Krankenversicherte können diese Krankenzusatzversicherung zu ihrer privaten Krankenversicherung ergänzend abschließen.

 

Pro Tag im Krankenhaus wird der versicherte Tagessatz gezahlt

Die Leistungen eines Krankenhaustagegeldversicherung sind recht schnell erklärt. Du bekommst pro Tag stationärem Aufenthalt im Krankenhaus den versicherten Tagessatz ausgezahlt. Wenn du zum Beispiel ein Krankenhaustagegeld in Höhe von 40 Euro abgeschlossen hast, dann bekommst du für jeden Tag im Krankenhaus 40 Euro von der Versicherung gezahlt. Bei 10 Tagen stationärem Krankenhausaufenthalt sind dies dann 400 Euro.

 

Zuzahlung von 10 Euro pro Tag Krankenhausaufenthalt erforderlich

Wenn du in einer gesetzlichen Krankenversicherung Mitglied bist, dann musst du pro Tag stationärem Aufenthalt im Krankenhaus eine Zuzahlung leisten. Diese beträgt aktuell 10 Euro pro Tag. Diese Zuzahlung ist auf maximal 28 Tage beschränkt. Somit können dadurch maximal 280€ an Zuzahlung für dich entstehen. Ein Krankenhaustagegeld in Höhe von z.B. 10 Euro könnte diese Kosten dann exakt ausgleichen. Aber im Krankenhaus entstehen natürlich neben der Zuzahlung noch weitere Kosten. Dazu gleich mehr.

Wofür kannst du das Geld verwenden?

Das Krankenhaustagegeld steht dir zur freien Verfügung. Das heißt, du kannst es verwenden, wofür immer du möchtest. Du kannst dir damit weitere Annehmlichkeiten im Krankenhaus finanzieren oder das Geld auch für deinen neuen Fernseher ausgeben. Hier gibt es keine Beschränkungen.

 

Mehr Komfort möglich

Ein Krankenhaustagegeld ermöglicht dir mehr Komfort im Krankenhaus. Vor allem, wenn der Aufenthalt im Krankenhaus länger ist. Hier ein paar mögliche Beispiele:

  • Upgrade auf Zweibett (ca. 50€ pro Tag) oder Einzelzimmer (ca. 100€ pro Tag)
  • Kosten für TV
  • Kosten für Internet
  • sonstige tägliche Ausgaben (Zeitung, Kaffee, Kuchen, Besorgungen im Kiosk)

 

Selbst ohne Upgrade auf ein Zweibett- oder Einbettzimmer belaufen sich die täglichen Kosten im Krankenhaus schnell auf 20-40 Euro.

Wie viel solltest du absichern?

Hierfür gibt es tatsächlich keine echte Vorgabe. Du sicherst am besten immer genau so viel Krankenhaustagegeld ab, wie du der Meinung bist, dass du brauchen wirst.

Möchtest du nur die Zuzahlung von 10€ im Krankenhaus absichern, dann reicht es, wenn du ein Krankenhaustagegeld in Höhe von 10€ abschließt.

 

Absicherung zwischen 15 und 30 Euro wird oft gewählt

Sollen noch ein paar weitere „Annehmlichkeiten“ dazu kommen, solltest entsprechend mehr absichern. Die meisten Absicherungen liegen zwischen 15 und 50€.

Wahrscheinlich werden aber auch die monatlichen Beiträge für eine Krankenhaustagegeldversicherung ausschlaggebend sein, was die Höhe des Krankenhaustagegeldes angeht. Diese schauen wir uns im Verlauf ebenfalls noch an.

Unterschiede zum Krankentagegeld

Sehr oft wir das Krankenhaustagegeld mit dem Krankentagegeld verwechselt. Zugegebenermaßen sind sich die beiden Worte sehr ähnlich. Der einzige Unterschied ist ein „Haus“ beim Krankenhaustagegeld. Aber diese Unterschied verdeutlich auch direkt den ersten wichtigen Unterschied zum Krankentagegeld.

 

Krankentagegeld wird auch außerhalb eines Krankenhausaufenthaltes gezahlt

Anders als das Krankenhaustagegeld, wird das Krankentagegeld auch gezahlt, wenn du krank bist, aber nicht im Krankenhaus bist. Das heißt, beim Krankentagegeld ist es egal, ob du krank zuhause bist oder im Krankenhaus. Es wird hier immer der vereinbarte Tagessatz gezahlt, so lange du offiziell krank geschrieben bist.

 

Zahlung des Krankentagegeld meist ab 43. Krankheitstag

Das private Krankentagegeld wird allerdings in der Regel nicht ab dem 1. Krankheitstag gezahlt, sondern oft erst ab dem 43. Krankheitstag. Denn genau dann sind bei einem Angestellten die 6 Wochen Lohnfortzahlung vom Arbeitgeber vorbei und man erhält nur noch das Krankengeld (wird von der gesetzlichen Krankenversicherung gezahlt). Dieses beträgt in der Regel ca. 70-80% des vorherigen Lohns. Das private Krankengeld schließt dann diese Lücke im Einkommen.

 

Krankenhaustagegeld leistet ab 1. Tag im Krankenhaus

Das Krankenhaustagegeld hingegen leistet direkt ab dem ersten stationären Tag im Krankenhaus. Aber eben nur, wenn du auch wirklich im Krankenhaus bist. Deswegen sind solche Tarife auch meist um einiges günstiger als Krankentagegeldversicherungen. Dazu aber gleich mehr.

Krankenhaustagegeld in der privaten Unfallversicherung

Eventuell hast du schon mal gelesen oder gehört, dass man ein Krankenhaustagegeld auch in einer privaten Unfallversicherung einschließen kann.

Davon raten wir allerdings ab und empfehlen immer eine separate Krankenhaustagegeldversicherung. Dies hat einen simplen, aber wichtigen Grund.

 

Leistung gibt es nur, wenn ein Unfall vorlag

Das Krankenhaustagegeld in einer privaten Unfallversicherung bekommst du nur ausgezahlt, wenn du aufgrund eines Unfalles stationär im Krankenhaus untergebracht wirst. Sonst nicht.

Solltest du also zum Beispiel für 10 Tage im Krankenhaus sein auf Grund einer geplanten Operation, würdest du hier keine Leistungen bekommen aus dem Krankenhaustagegeld in der privaten Unfallversicherung. Denn es lag ja kein Unfall vor.

Die Kosten

Wie sehen jetzt aber genau die Kosten aus bei einer Krankenhaustagegeldversicherung. Dafür haben wir dir nachfolgend mal verschiedene Rechenbeispiele aufgeführt. Gerechnet haben wir diese bei unserem favorisiertem Anbieter für eine Krankenhaustagegeldversicherung (ohne Gesundheitsfragen). Angenommenes Geburtsjahr 1990 (30 Jahre).

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dkv krankenhaustagegeld ohne gesundheitsfragen krankenhaustagegeldversicherung Kopie - Krankenhaustagegeld

Krankenhaustagegeld ohne Gesundheitsfragen

Normalerweise gibt es auch bei Abschluss einer Krankentagegeldversicherung Gesundheitsfragen. Dies ist die allgemeine Regel bei Krankenzusatzversicherungen.

Allerdings gibt es beim Krankenhaustagegeld auch Anbieter, die komplett auf Gesundheitsfragen verzichten.

 

Krankenhaustagegeldversicherung ohne Gesundheitsfragen ist zu empfehlen

Dies hat für dich einige wirklich essentielle Vorteile:

  • du kannst keine falschen oder fehlerhaften Angaben bei Vertragsschluss machen, was deinen Gesundheitszustand angeht. Dies ist leider immer wieder ein Problem bei Krankenzusatzversicherung
  • durch das Wegfallen von Gesundheitsfragen sind automatisch alle bestehenden Vorerkrankungen mitversichert. Dabei ist es egal, um welche Vorerkrankung es sich handelt. Dies kann für viele Menschen eine echter „Rettungsanker“ sein, wenn man auf Grund von Vorerkrankungen sonst gar keinen Versicherungsschutz bekommen hätte

 

Unsere Tarifempfehlung

Bei unserer Tarifempfehlung (DKV KKHT) kannst du bis zu 65 Euro pro Tag absichern, ohne, dass Gesundheitsfragen gestellt werden. Dies ist durchaus eine ordentliche Höhe.

Grundsätzlich würden wir aus den oben genannten Gründen immer einen Tarif ohne Gesundheitsfragen bevorzugen. Hier kann es dann im Nachhinein zu keinen Ungereimtheiten kommen, was den Gesundheitszustand beim Abschluss des Krankenhaustagegeldes angeht.


Häufig gestellte Fragen

  • Musst du die Leistungen in der Steuererklärung angeben?

    Anders als das Krankengeld von den Krankenkassen, ist das Krankenhaustagegeld aus einer privaten Krankenzusatzversicherung  nicht steuerpflichtig und unterliegt ebenfalls nicht dem so genannten Progressionsvorbehalt. Egal, wie hoch dein abgesichertes Krankenhaustagegeld ist oder wie lange es gezahlt wird.

  • Wie hoch ist die maximale Zuzahlung im Krankenhaus für Kassenpatientien?

    Du musst die 10 Euro Zuzahlung pro Tag im Krankenhaus für maximal 28 Tage zahlen. Damit liegt die maximale Zuzahlung bei 280 Euro.