private krankenversicherung als rentner

Private Krankenversicherung als RENTNER // Beitragsentlastung & Co.

Wenn man über die private Krankenversicherung spricht, dann gibt es einen Punkt, der immer genannt wird: Im Alter kann ich die Beiträge dann eh nicht mehr bezahlen, zurück wechseln kann ich auch nicht mehr in die gesetzliche Krankenversicherung, sprich, ich habe als Rentner dann später mal ein echt dickes Problem und da mir das jeder sagt (jeder = alle die von Tuten und Blasen keine Ahnung haben bei der PKV), wechsele im am besten gar nicht in die private Krankenversicherung. Nun, die Frage ist allerdings, wie sehr diese Aussagen wirklich stimmen und ob die Fakten (Fakten, nicht Fakenews!), etwas anderes erzählen.

Im nachfolgenden Artikel werden wir die folgenden Themen besprechen:

  1. Was passiert mit dem Arbeitgeber-Anteil, wenn ich in Rente gehe?
  2. Welche Möglichkeiten habe ich als Rentner dennoch in die GKV zurück zu wechseln?
  3. Wieso ein Tarifwechsel innerhalb deines PKV-Versicherers dir viele Kosten sparen kann.
  4. Wie kann ich selbst vorsorgen um meine PKV-Beiträge zu subventionieren?
  5. Geht es um Geld sparen oder um eine bestmögliche medizinische Versorgung?


Was passiert mit dem Arbeitgeber-Anteil, wenn ich in Rente gehe?

Beitragszuschuss für Rentner in der privaten Krankenversicherung

In der Rente fällt dir als Angestellter der Arbeitgeber-Anteil zur privaten Krankenversicherung weg. Musst du dann plötzlich den gesamten Beitrag alleine zahlen? Das wäre ja dann schon eine krasse Nummer…

Was generell beitragsentlastend wirkt ist der Wegfall des Krankentagegeld-Bausteins, dieser wird ja nicht mehr benötigt als Rentner und bei den meisten dürfte auch der gesetzliche Zuschlag wegfallen. Dadurch ergibt sich schon mal eine gewisse Beitragsminderung.

Aber es wird noch besser 😉

Als Rentner, der PKV versichert ist, hast du nämlich die Möglichkeit, einen Zuschuss zu beantragen zu deinen Beiträgen für die private Krankenversicherung.

Proaktive Beantragung des Zuschusses für deine PKV

Diesen Zuschuss musst du aber proaktiv bei deinem Rentenversicherungsträger beantragen. Und natürlich wird dir diese Möglichkeit nicht an jeder Ecke erzählt…

Damit du den Zuschuss auch bekommst, musst du diverse Voraussetzungen erfüllen, welche man aber in der Regel erfüllt.

  • du beziehst eine gesetzliche Rente
  • du wohnst innerhalb der EU
  • Selbstständige und Freiberufler erhalten ebenfalls einen Zuschuss zu den PKV-Beiträgen im Alter, wenn sie zuvor freiwillige Beiträge an die Rentenkasse gezahlt haben oder sozialversicherungspflichtig waren.
  • der private Krankenversicherer unterliegt der deutschen Versicherungsaufsicht oder der Aufsicht eines anderen Staates, in welchem Europarecht angewandt wird

Der Zuschuss wird zudem unabhängig von deiner Rentenhöhe und unabhängig von deinem PKV-Tarif ausgezahlt und es kommt auch nicht auf dein anderweitig vorhandenes Vermögen an.

Die Höhe des Beitragszuschusses für deine PKV

Schön und gut, dass es einen Beitragszuschuss gibt, aber du willst ja natürlich auch wissen wie hoch dieser ausfällt und dies nicht nur “Peanuts” sind, sondern ein Wert, mit dem du auch später mal was anfangen kannst und dieser dich wirklich unterstützt in der Zahlung deiner Beiträge in die PKV als Rentner.

Grundsätzlich erhältst du als “PKV-Rentner” den gleichen Zuschuss wie ein Rentner, der freiwillig in der GKV versichert ist. Grundlage ist – wie du es auch vom Arbeitgeber-Zuschuss kennst – der halbe Beitragssatz für die GKV. Dieser liegt aktuell (2019) bei 7,3%.

Allerdings darf der Zuschuss auch nicht die Hälfte deines kompletten PKV-Beitrags übersteigen, sprich, der Zuschuss ist auf maximal 50% deines PKV-Beitrages limitiert. Den Beitrag zur gesetzlichen Pflegeversicherung musst du allerdings komplett alleine tragen (siehe § 106 Abs. 3 Satz 2 SGB VI).

Ein Rechenbeispiel soll verdeutlichen, wie dies in der Praxis aussehen kann:


Deine monatliche gesetzliche Rente: 1.500 €

Dein monatlicher PKV-Beitrag: 300 €

Halber PKV-Beitrag: 150 €

Zuschuss (7,3% von 1.500€)109,50 €


(Zuschuss übersteigt nicht die Hälfte des PKV-Beitrages (150 €) und muss somit nicht begrenzt werden.

Würde deine monatliche Rente z.B. 2.500 € betragen, wäre die Höhe des Zuschuss (2.500 € x 7,3%) 182,50€. Allerdings gilt die Begrenzung auf maximal die Hälfte deines PKV-Beitrags (150 € in unserem Beispiel). Somit würdest du dann auch nur 150 € Zuschuss bekommen und nicht 182,50 €.


Welche Möglichkeiten habe ich später dennoch in die GKV zurück zu wechseln?

Ein Gerücht, dass sich hartnäckig hält ist, dass man nieeeeeeee nieeeee mehr aus der privaten Krankenversicherung in die gesetzliche Krankenversicherung zurückwechseln kann. Die PKV ist quasi wie Alcatraz oder Askaban (für die Harry Potter-Fans unter euch). Von dort ist noch nie jemand zurückgekommen. Aber auch hier gilt: schauen wir uns doch mal die FAKTEN an.

Wann und wie können Angestellte in die GKV zurück wechseln?

Als Angestellter musst du dein Bruttojahreseinkommen dauerhaft, für mind. 1 Jahr, unter die so genannte Jahresarbeitsentgeltgrenze (JAEG, 2019: 60.750€)) bekommen. Das bekommt man z.B. ganz einfach hin, indem man das Gehalt reduzieren lässt durch den Arbeitgeber (z.B. durch Umstellung auf Teilzeit oder durch Einzahlung in eine betriebliche Altersvorsorge). Aber auch der Bezug von Arbeitslosengeld ermöglicht dir, wieder in die GKV zurück zu kommen. “Einmal PKV, immer PKV” greift hier also noch nicht wirklich…aber schauen wir mal weiter.

Wann und wie können Selbstständige wieder in die GKV zurück wechseln?

Bei Selbstständigen gibt es grundsätzlich zwei Möglichkeiten, wie man von der PKV wieder in die gesetzliche Krankenversicherung zurückkehren kann.

  1. Du wechselst in ein Angestelltenverhältnis mit einem Gehalt, das unter der o.g. Jahresarbeitsentgeltgrenze liegt
  2. Du bist verheiratet und gibst deine Selbstständigkeit auf und kannst in die Familienversicherung des Ehepartners (der GKV-versichert ist) aufgenommen werden

Wenn du selbstständiger Künstler oder Freiberufler bist, dann kannst durch einen Wechsel über die Künstlersozialkasse (KSK) in der gesetzlichen Krankenversicherung aufgenommen werden.

Hmmm…auch hier scheint es noch nicht so zu sein, als dass es kein Zurück mehr gäbe…Aber beleuchten wir jetzt mal all die, die älter als 55 Jahre sind.

Wann und wie können über 55-jährige wieder in die GKV zurück wechseln?

In der Tat ist es so, dass wenn du die magische Grenze von 55 überschritten hast, es nahezu unmöglich ist, wieder in die gesetzliche Krankenversicherung zu wechseln. Aber eben nur “nahezu” unmöglich und nicht ganz unmöglich.

Wenn du nämlich in den vergangen 5 Jahren mind 1 Tag gesetzlich versichert warst, dann kannst du, ähnlich wie bei den Selbständigen, wieder über die Familienversicherung zurück in die GKV. Allerdings eben nicht so einfach.

Eine Ausnahme gibt es bei Aufnahme in die Familienversicherung des gesetzlich versicherten Partners. Damit das allerdings klappt, muss das eigene Einkommen unter 435 Euro monatlich liegen bzw. 450 Euro bei einem Minijob. Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass ein Wechsel zurück in die GKV für über 55-jährige komplett ausgeschlossen ist, wenn du den letzten 5 Jahren die Hälfte dieser Zeit:

  • nicht gesetzlich versichert warst oder
  • von der Versicherungspflicht befreit warst (z. B. als gut verdienender Arbeitnehmer oder Beamter) oder
  • hauptberuflich selbstständig tätig warst oder
  • mit einer Person verheiratet warst, die eine dieser Voraussetzungen erfüllt.

Du fragst dich, warum die Rückkehr in die GKV besonders älteren Menschen so schwer gemacht wird? Erstens muss man hier an dieser Stelle ENDLICH mal anbringen, dass die wenigsten der privat Versicherten FREIWILLIG wieder zurück wollen in die GKV! Sie WOLLEN in der PKV bleiben. Denn gerade im Alter, wenn immer mehr Gebrechen dazu kommen und sich der Gesundheitszustand verschlechtert, sind die Leistungen der PKV – im Vergleich zur GKV – Gold wert (im wahrsten Sinne des Wortes).

Zweitens ist es eben so, dass der Gesetzgeber den ganzen “Billigheimern”, die in die PKV gewechselt sind um Beiträge zu sparen und nicht zwangsläufig wegen einer besseren medizinischen Versorgung, einen Riegel vorschieben will. Damit eben diese dann im Alter nicht einfach wieder in die GKV zurück kommen. In jungen Jahren quasi die kostengünstigere PKV nutzen und wenn man älter wird ( und die Beiträge auf Grund der Wahl eines nicht so guten Tarifes gestiegen sind), man dann wieder in die GKV zurück geht um die Solidargemeinschaft dort auszunutzen.

Und in meinen Augen ist das auch richtig so.


Wieso ein Tarifwechsel innerhalb deines PKV-Versicherers dir viele Kosten sparen kann.

Eine der besten Möglichkeiten um einem Anstieg der PKV-Beiträge entgegenzuwirken ist der Wechsel deines PKV-Tarifs innerhalb deines Versicherers. INNERHALB deines Versicherers! Nicht irgendwoanders hin wechseln! Denn dann gehen die meisten deiner gebildeten Altersrückstellungen verloren.

Warum kann es Sinn machen innerhalb der Gesellschaft in einen anderen Tarif zu wechseln?

Viele Menschen, die privat krankenversichert sind, wissen nicht, dass Tarife am Laufenden Band geschlossen oder neue Tarife eröffnet werden.

Wird jetzt z.B. dein Tarif, in welchem du versichert bist, geschlossen, so wird dieser mit der Zeit immer teurer werden. Warum? Weil einfach keine neuen jungen und “guten” Risiken mehr nachkommen, sondern das Tarifkollektiv in sich altert. Und je älter man wird, desto mehr Krankheitskosten etc. Du kennst das Spiel.

Und genau deshalb macht es Sinn zu überprüfen, ob du nicht innerhalb der Tariflandschaft deines PKV-Versicherers in einen Tarif wechseln kannst, der z.B. gerade neu aufgemacht wurde und deshalb um einiges günstiger ist und eventuell sogar bessere Leistungen hat.

Die rechtliche Grundlage dafür bietet der §204 VVG. Dieser erlaubt dir nämlich den eben beschriebenen Tarifwechsel innerhalb des PKV-Anbieters. Egal wann und in welchem Alter. Auch deine bisher gebildeten Altersrückstellungen gehen bei solch einem Wechsel nicht verloren.

Noch nie davon gehört? Gut möglich, denn du kannst dir vorstellen, dass die privaten Krankenversicherer diese Option nicht unbedingt von den Dächern schreien. Denn am Ende des Tages bedeutet dies natürlich für sie weniger Beitragseinnahmen.

Durch einen solchen Tarifwechsel lassen sich stattliche Summen an Beiträgen sparen. 30-40% sind keine Seltenheit. Je nach Tarif kann es sogar zu Einsparungen von bis zu 60-70% kommen.

Diese Form des Tarifwechsels ist also eine extrem gute Möglichkeit um die PKV-Beiträge als Rentner zu senken und eventuell sogar bessere und umfangreichere Leistungen zu bekommen. Komplett risikofrei. Du kannst quasi nur gewinnen. Man muss es eben nur wissen 😉

Wer kann dir bei einem Tarifwechsel innerhalb der Gesellschaft helfen?

Am besten suchst du dir einen freien Versicherungsmakler, der sich auf interne Tarifwechsel spezialisiert hat. Gerne stelle ich dir hier einen Kontakt zu einer super Kollegin von mir her, die sich in diesem Bereich TOP auskennt. Schicke mir dazu einfach eine Email an bastian@versicherungenmitkopf.de.


Beitragsentlastungstarif oder “Do It Yourself”-Subventionierung?

Damit man die Beiträge im Alter stabil hält bzw. sich diese sogar senken lassen, gibt es so genannte Beitragsentalstungstarife, die man mit in seine private Krankenversicherung integrieren kann.

So ist es zum Beispiel mit so einem Baustein möglich, heute 50€ mehr zu zahlen um dann dafür im Rentenalter 200€ weniger Beitrag zahlen zu müssen im Monat.

Das klingt erstmal sehr gut und sinnvoll, aber in meinen Augen sollte man die Vor- und Nachteile genau beleuchten und auch in Betracht ziehen, dass ein Beitragsentlastungstarif á la “Eigenbau” eventuell die bessere Alternative ist. Was ich damit meine, erkläre ich dir gleich.

Die Vorteile von Beitragsentlastungstarifen in deiner PKV

  • sie unterliegen einer steuerlichen Förderung (Absetzbarkeit der Beiträge)
  • Es fällt keine Abgeltungsteuer an, da die Tarife der privaten Altersvorsorge dienen (wie bei einer privaten Rentenversicherung auch)
  • als Arbeitnehmer hast du den Vorteil, dass dein Arbeitgeber 50% des Beitrages übernimmt
  • Die Beiträge zur privaten Krankenversicherung werden im Alter um die vereinbarte Größe gesenkt und deine finanzielle Belastung dadruch verringert

Die Nachteile von Beitragsentlastungstarifen in deiner PKV

  • Das für die Beitragsentlastung angesparte Kapital wird meist nur sehr niedrig verzinst. Wirkliche Rendite wird nicht erwirtschaftet
  • Wechseln Versicherte zu einer anderen Versicherungsgesellschaft oder in die gesetzliche Krankenversicherung, wird das angesparte Geld meist nicht ausgezahlt. Somit hast du die ganze Zeit umsonst mehr bezahlt
  • Im Todesfall haben deine Erben das Nachsehen, denn die Sparsumme wird nicht ausgeschüttet
  • Die getroffene Zusatzvereinbarung gilt in der Regel bis zum Lebensende.

Wie könnte eine Alternative dazu aussehen?

Eine andere, meiner Meinung nach sehr clevere Möglichkeit, später mal deine monatliche PKV-Belastung “quer zu subventionieren”, ist der Abschluss einer separaten, fondsgebundenen Rürup-Rentenversicherung (oder auch Basisrentenversicherung genannt). Die späteren Rentenzahlungen aus dieser werden dann hergenommen, um deine Beiträge in der PKV teilweise zu finanzieren.

Warum könnte dies eine wirklich sinnvolle Alternative sein? Schauen wir uns mal die Vorteile einer separaten, fondsgebundenen Rürup-Rentenversicherung an.

  • Es sind keine Bedingungen an den Abschluss gekoppelt. Jeder, der den Sonderausgabenabzug nutzen kann, kann eine Basis-Rente bzw. Rürup-Rente abschließen
  • Basisrente kann an Hinterbliebene vererbt werden, der Beitragsentlastungstarif nicht.
  • Der Beitrag zu Basisrente kann in der Ansparphase steuerlich geltend gemacht werden kann. (2019 bis zu 88% der Beiträge steuerlich absetzbar )
  • Beitragszahlung sind sehr flexibel möglich (monatliche Zahlweise, jährliche Zahlweise und Sonderzahlungen).
  • Der Beitrag zur Basisrente/Rürup-Rente endet zum Rentenbeginn. Die Beiträge zum  Beitragsentlastungstarif musst du weiter zahlen
  • Die Rente aus der Basisrente gehört allein dir, sie ist komplett unabhängig von deiner PKV und du kannst entscheiden, was du mit dem Geld machst
  • Du kannst frei wählen wie das Geld angelegt werden soll (z.B. in kostengünstige und renditestarke ETFs)

Eine Basisrente kann später mal nur monatlich ausgezahlt werden. Das macht auch Sinn. Möchtest du aber unbedingt eine Rentenversicherung haben, bei der du später auch mal das komplette Kapital auf einmal auszahlen lassen kannst, so kannst du auch eine “normale” private Rentenversicherung abschließen. Hier sind die Beiträge allerdings nicht steuerlich absetzbar.

Unterm Strich behaupte ich, dass du mit der “Do IT Yourself”-Variante am Ende mehr rausholen wirst als mit einem Beitragsentlastungstarif. Dazu bist du auch viel flexibler.


Geht es um Geld sparen oder um eine bestmögliche medizinische Versorgung?

Am Ende des Artikels noch ein gut gemeinter Ratschlag von jemandem, der sein Geld damit verdient, dass Menschen in die private Krankenversicherung wechseln (also aufgepasst, jetzt kommt gleich DAS Verkaufsargument für die PKV 🙂 ).

Wenn für dich das Geld sparen im Vordergrund steht und das deine Hauptmotivation ist für den Wechsel in die private Krankenversicherung, dann…ja dann kann ich dir auch nicht helfen.

Dann hast du nicht verstanden, um was es hier wirklich geht.

Nämlich dass du dich für dich selbst (oder auch für deine Kinder) für die bestmögliche medizinische Versorgung entscheidest. PUNKT! Jeder andere Grund, jede andere Motivation in die PKV zu wechseln wird sich irgendwann umkehren wie ein Boomerang und dir ins Genick schlagen.

Wenn du entschieden hast, dass es rein um eine bessere medizinische Versorgung geht, dann ist dir auch klar, dass dies nicht mit günstigen Beiträgen geht. Zumindest nicht langfristig. Das liegt schlichtweg an der medizinischen Inflation. Und das ist auch gut so. Denn wir wollen ja eben auch immer die bestmögliche Versorgung haben.

Du schließt hier einen privatrechtlichen Vertrag mit einem Unternehmen. Die festgesetzten Leistungen können hier nicht einfach von heute auf morgen geändert werden oder aus dem Leistungskatalog genommen werden, wie es am Laufenden Band in der GKV passiert – immer weniger Leistungen, aber mehr zahlen.

Ich möchte mit einem Zitat aus dem Sozialgesetzbuch zu den Leistungen der GKV enden:

§ 12 SGB V Wirtschaftlichkeitsgebot

(1) Die Leistungen müssen ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich sein; sie dürfen das Maß des Notwendigen nicht überschreiten. Leistungen, die nicht notwendig oder unwirtschaftlich sind, können Versicherte nicht beanspruchen, dürfen die Leistungserbringer nicht bewirken und die Krankenkassen nicht bewilligen.

In der GKV muss die erbrachte Leistung also ausreichend, zweckmäßig und WIRTSCHAFTLICH sein.

Ich kann nur für mich sprechen, aber wenn es um meine Gesundheit oder sogar um mein Leben geht, dann ist mir die Wirtschaftlichkeit echt schei**egal. Dann will ich die bestmögliche Versorgung bekommen. Und die gibts es eben in unserem dualen System nur in der privaten Krankenversicherung.

Wenn du noch auf der Suche nach der passenden privaten Krankenversicherung für dich bist, dann kannst du dir hier ganz einfach einen einen Termin zur kostenlosen Online-Beratung buchen.

Dein Bastian von Versicherungen mit Kopf

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