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Riester Rente wechseln – Deshalb macht es Sinn!

Riester Rente wechseln

Über 16 Millionen Menschen in Deutschland haben eine Riester Rente. Viele dieser Riester Renten sind allerdings nicht optimal. Entweder sind die Verträge zu teuer, erwirtschaften keine Rendite oder essentielle Riester-Kriterien sind nicht erfüllt. Daher empfiehlt sich in diesen Fällen die Riester Rente zu wechseln. Zum Glück ist es relativ einfach, seinen Riester-Vertrag zu wechseln. Allerdings musst du hierzu erstmal wissen, ob deine bestehende Riester Rente gut oder schlecht ist. Nachfolgend findest du 5 Gründe, die dafür sprechen, dass du deine Riester wechseln solltest. Alternativ kannst du auch unseren kostenlosen Riester-Check nutzen.


1. Zu hohe Kosten in deinem Riester-Vertrag

Wenn deine Riester Rente zu hohe Kosten verursacht, dann ist dies ein absolut gerechtfertigter Grund, deine Riester Rente zu wechseln. Werden zu viele Kosten (z.B. laufende Gebühren) verursacht, dann kann dein Riester-Vertrag schlichtweg keine Rendite erwirtschaften. Am Ende hast du hier dann vielleicht maximal die eingezahlten Beiträge und die Zulagen, die dir zum Rentenbeginn zur Verfügung stehen. Aber das auch nur, weil dir diese laut Gesetz mindestens zur Verfügung stehen müssen. Deine Riester Rente sollte aber natürlich im Optimalfall noch einiges an zusätzlicher Rendite für dich erwirtschaften. Und das geht nicht, wenn die Kosten für den Vertrag zu hoch sind.

Viele Verträge sind einfach nur teuer

Hohe Kosten, und dafür im Gegensatz trotzdem keine/kaum Wert/Leistung den man dafür bekommt.

Aber es gibt auch Tarife am Markt, die vermeintlich etwas höhere Kosten haben… die aber im Gegenzug dafür auch eine wesentlich bessere Leistung und einen besseren Gegenwert bieten.

Eine Gesellschaft mit einem extrem guten Anlagemodel und sehr guten Rentenfaktoren kann das nicht „billig billig“ abbilden.

Daher braucht man eine ideale Kombination aus Preis und Leistung.

Im normalen Alltag kauft man auch nicht immer das Billigste. Sondern man achtet auch auf die Qualität. Und gerade bei einer Riester Rente mit einer so langen Laufzeit, sollte Qualität eines der wichtigsten Kriterien sein


2. Dein Vertrag erwirtschaftet keine Rendite

Neben zu hohen Kosten ist natürlich auch eine zu niedrige Rendite ein Grund zum Wechseln deiner Riester Rente. Niedrige Kosten helfen dir leider auch nicht, wenn unterm Strich keine Rendite erwirtschaftet wird mit deinem Riester-Vertrag. Leider sind die meisten Riester-Verträge nicht „rendite-optimiert“. Das heißt, dass in vielen Fällen nur ein sehr geringer Teil deines Beitrages wirklich am Aktienmarkt investiert wird. Denn nur dort liegen die echten Renditechancen.

Riester Rente wechseln weil einfach keine Rendite möglich ist

Die Regel ist allerdings, dass dein Beitrag „sicher“ angelegt wird (bei einem aktuellen Garantiezins von 0.9%). Hierbei ist es schlichtweg unmöglich, dass dein Riester-Vertrag auch nur ansatzweise irgendeine Form von Rendite erwirtschaften kann. Je nach Anlagemodell (diese unterscheiden sich je nach Versicherer extrem!) können manche Riester-Anbieter einen relativ hohen Anteil deines Beitrages in freie Fonds anlegen. Diese Anbieter sind zu empfehlen, wenn es um maximale Rendite geht.


3. Du hast keinen 100% garantierten Rentenfaktor

Leider wird dieser Punkt sehr oft vernachlässigt, ist er doch so immens wichtig. Wenn deine Riester Rente keinen wirklich garantierten Rentenfaktor hat, dann ist deine Riester Rente nichts anderes als ein Lotto-Spiel. Denn nur über einen garantierten Rentenfaktor wird festgelegt, wieviel monatliche Rente dir später wirklich mal zur Verfügung steht.

Dazu ist der Rentenfaktor oft auch nur auf die eingezahlten Beiträge garantiert, nicht aber auf das gesamte Vertragsguthaben (inkl. erwirtschaftetes Fondsvermögen)

Ich empfehle dir unbedingt das folgende Video (vom größten Versicherungs-YouTube-Kanal) anzuschauen, wenn du bisher noch nichts vom Rentenfaktor gehört hast:

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WICHTIGER HINWEIS: Wenn du einen Riester-Banksparplan hast (z.B. DWS oder Union Investment), dann gibt es dort keinen Rentenfaktor. Rentenfaktoren sind nur über einen Versicherer möglich. Und deswegen solltest du solch einen Riester-Banksparplan unbedingt optimieren und zu einem Anbieter wechseln, der dir schon heute einen hohen, garantierten Rentenfaktor bietet.


4. Dein Vertrag beinhaltet eine Treuhänderklausel

Nochmal so ein Punkt, den die wenigsten kennen. Ist in deiner Riester Rente eine so genannte Treuhänderklausel vereinbart, dann kann dein Riester Renten-Anbieter einen vermeintlich garantierten Rentenfaktor dennoch anpassen und nach unten senken. Es wird einfach ein externer Treuhänder bestellt, über welchen dies dann möglich ist. Leider nennt sich dieser Passus nicht einfach „Treuhänderklausel“ in deinem Vertrag, sondern ist in der Regel irgendwo in den AGB versteckt und stark verklausuliert. Vor allem hier empfehlen wir den kostenlosen Riester-Check, da dies als Laie wirklich sehr schwer herauszufinden ist.


5. Vertrag mit niedriger Garantieverzinsung

Manche Riesterverträge (vor allem ältere) haben lediglich einen Garantiezins, aber investieren nicht in Aktien und Fonds. Zeitgleich verursachen solche Verträge in der Regel auch hohe Kosten. Somit kann ein Vertrag mit z.B. einer Garantieverzinsung von 2,25% und einer Kostenquote von 2% nicht einmal die Inflation schlagen. Auch solche Verträge sollte man, wenn möglich, optimieren.

Wichtiger Hinweis: Auch bei Verträgen mir reiner Garantieverzinsung gibt es keinen Rentenfaktor. Hierbei wird deine Rente lediglich mit dem Garantiezins errechnet, da es ja kein Fondsguthaben gibt.


Fazit

Die Wahrscheinlichkeit, dass deine Riester Rente nicht optimal ist, ist relativ hoch. So lange du aber noch eine lange Laufzeit hast bis zum Renteneintritt (mind. 15 Jahre), ist noch nicht alle Hoffnung verloren und du kannst deine Riester Rente zu einem neuen, besseren Anbieter wechseln und auch dein bisher angespartes Kapital dorthin übertragen.