Gesetzliche Krankenversicherung2021-03-11T09:54:55+01:00

Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) – Alle Infos von A-Z inklusive Leistungsvergleich

Jeder Deutsche ist dazu verpflichtet sich kranken zu versichern. Um dem nachzukommen, gibt es eine Sammlung an privaten und gesetzlichen Krankenversicherungen. Vor rund fünfzig Jahren waren es noch über 1.800. Heute hingegen gibt es nur noch gut hundert Kassen in der Auswahl (Stand 01/2021).

Doch welche ist die beste gesetzliche Krankenkasse für mich? Was haben sie gemeinsam? Und worin unterscheiden sie sich?

Diese Fragen beantworte ich in diesem Artikel für dich.

GKV Anzahl KV - Gesetzliche Krankenversicherung
Quellenlink: GKV Spitzenverband

1. Für wen gilt die Krankenversicherungspflicht?

Egal ob Student, berufstätig oder Rentner: In Deutschland besteht seit dem 01.01.2009 Krankenversicherungspflicht für jeden. Die meisten davon entscheiden sich für die gesetzliche Krankenversicherung, manche wenige auch für die private.

Eine gesetzliche Krankenkasse ist dazu verpflichtet Dich aufzunehmen, unabhängig von Alter, Einkommen oder Vorerkrankungen. Nur so kann die Krankenversicherungspflicht in Deutschland gewährleistet werden.

In wenigen Sonderfällen kannst du eine Befreiung der Krankenversicherungspflicht erhalten und somit freiwillig in die private Krankenversicherung gehen. Diese ist jedoch nicht verpflichtet dich aufzunehmen, weshalb es immer wieder zu Ablehnungen kommt.

2. Was ist der Unterschied zwischen privater (PKV) und gesetzlicher Krankenversicherung (GKV)?

Blicken wir zuerst auf die Voraussetzungen für die Aufnahme in die private bzw. gesetzliche Krankenversicherung, bevor wir im zweiten Schritte die konkreten Unterschiede aufführen. Vorweg gilt es zu wissen: gesetzlich kann man sich immer versichern, privat nur bedingt.

Bruttoeinkommen und Beruf sind relevant

Ausschlaggebend für die Versicherungswahl ist der Beruf bzw. das Bruttoeinkommen. Die Versicherungspflichtgrenze beschreibt den Schwellenbetrag, ab dem ein Arbeitnehmer in die private Krankenversicherung wechseln kann. Normalerweise sind Arbeitnehmer verpflichtet sich in der gesetzlichen Krankenkasse zu versichern. Übersteigt das Bruttoeinkommen jedoch die Versicherungspflichtgrenze, so darf der Versicherte frei entscheiden, ob er die private oder die gesetzliche Krankenkasse wählt. Dieser Betrag steigt von Jahr zu Jahr und liegt 2021 bei 64.350 EUR (allgemeine Versicherungspflichtgrenze). In Ausnahmefällen gilt die besondere Versicherungspflichtgrenze i.H. von 58.050 EUR im Jahr 2021.

Alle Arbeitnehmer, die also mehr als 64.350 EUR (brutto) verdienen, können frei wählen, ob sie sich privat oder gesetzlich versichern möchten. Verdient eine Person weniger muss sie in die gesetzliche. Verdient sie hingegen mehr und entscheidet sich gegen die private, gilt sie als freiwillig gesetzlich bzw. freiwillig versichert. Dies trifft ebenfalls auf Selbstständige und Beamte zu.

Mehr Leistungen in der privaten Krankenversicherung

Während die GKV alle Grundleistungen abdeckt, enthält die PKV noch einiges mehr. Während die Beiträge für gesetzlich Versicherte vom Bruttoeinkommen abhängig sind und daher bei einem hohen Gehalt schnell sehr hoch ausfallen, ist es für privat Versicherte in der Regel, vor allem in jungen Jahren, eindeutig günstiger. Böse Zungen sprechen von der Zwei-Klassen-Gesundheit in Deutschland. Das kommt daher, dass Privatversicherte ihre Leistungen individuell festlegen können. In der Regel erhalten sie schneller einen Termin und haben höhere Chancen auf eine Chefarztbehandlung. Nicht nur das: oftmals erhalten sie auch schneller Zugang zu neuen Behandlungsmethoden.

Gewisse Berufe erhalten in der PKV einen bestimmten Tarif, darunter sind zum Beispiel Studenten, Ärzte und Beamte. Das führt dazu, dass sie sich vergleichsweise günstig versichern lassen können. Auch ihre Medikamente erhalten sie ohne Zuzahlungen.

Desweiteren bieten PKV an, die Monatsbeiträge zurückzuzahlen, wenn innerhalb von zwölf Monaten keine Leistungen in Anspruch genommen wurden.

Auch die gesetzliche Krankenversicherung hat ihre Vorteile

Während man in der PKV vergleichsweise günstig startet, steigt der Monatsbeitrag dort jährlich – und das ein Leben lang. Anders in der GKV. Es sollte sich daher auf jeden Fall gut überlegt sein, ob man die PKV einkommenstechnisch bis ins hohe Alter stemmen kann. In der GKV wird der Beitrag dank der Beitragsbemessungsgrenze gedeckelt. (Siehe Absatz Nr. 4)

Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass man seine Familienmitglieder kostenlos mitversichern kann. Das zählt für Ehepartner und Kinder bis 25 Jahre mit einem max. Einkommen von 450 EUR pro Monat. Bei der PKV musst du deine Familie separat versichern.

Desweiteren gilt bei der GKV das Solidaritätsprinzip. Egal ob Student, Rentner oder Großverdiener, jeder Tarif erhält die gleichen Leistungen.

Bei Vorerkrankungen ist meist die GKV die einzige Wahl

Solltest du außerdem an Bluthochdruck, Asthma, Allergien, Rückenproblemen, Diabetes oder Herz-Kreislauf-Problemen leiden, oder körperliche oder geistige Einschränkungen haben, wird eine Aufnahme in die GKV für dich weitaus wahrscheinlicher sein. Auch mit einer Behandlung einer psychischen Krankheit in den letzten drei Jahren oder mit einer Krebserkrankung hast du bessere Chancen bei der GKV. Meist lehnt die PKV hier von vornherein ab oder verlangt einen Risikoaufschlag bis zu 30%.

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PKVGKV
Aufnahme nur ohne vorherige Krankheiten/BeschwerdenAufnahme auch mit Krankheiten wie Bluthochdruck
Leistungen individuell festlegbarLeistungen fix
Beiträge anfangs niedrig, später hoch (jährlich steigend)Beiträge höher, dafür gleichbleibend (je nach Bruttoeinkommen)
Familie muss seperat versichert werdenFamilie kann kostenlos mitversichert werden
Oftmals Rückzahlung der letzten 12 Monatsbeiträge, wenn nichts
eingereicht wurde
keine Rückzahlung
Für wenige realisierbarfür den Großteil realisierbar
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3. Was ist die Beitragsbemessungsgrenze

In der gesetzlichen Krankenversicherung wird der Beitrag je nach Bruttoeinkommen berechnet. Damit dieser nicht ins Unendliche steigt, gibt es die Beitragsbemessungsgrenze. Sie beschreibt das maximale Einkommen, das zur Beitragsberechnung herangezogen werden kann. 2021 liegt der Wert bei 58.050 EUR jährlich bzw. bei 4.837,50 EUR monatlich.

Ein Beispiel:

Ein Arbeitnehmer, der beispielsweise 5.500 EUR verdient, müsste ohne Beitragsbemessungsgrenze sein ganzes Einkommen zur Verrechnung heranziehen. Dank der Beitragsbemessungsgrenze können nur maximal 4.837,50 EUR herangezogen werden, und die restlichen 662,50 EUR bleiben beitragsfrei. Vor allem Gutverdienende profitieren von dieser Regelung, da Studenten, Azubis und Rentner normalerweise sowieso darunter liegen.

4. Was sind die wichtigsten Leistungen in der GKV

Das Sozialgesetzbuch gibt klare Regeln vor, was eine Krankenkasse anbieten muss. Daher werden viele Leistungen nahezu bei allen Versicherern identisch sein. Dazu gehören zum Beispiel:

  • Behandlungen im Krankenhaus, beim (Zahn-)Arzt oder beim Psychotherapeuten
  • Krankheitsfrüherkennung und Prävention
  • Leistungen bei Schwangerschaft und Geburt
  • Leistungen für Kinder
  • Vorsorge und Impfungen
  • Krankenpflege
  • Rehabilitationsmaßnahmen
  • Versorgung von Medikamenten und Hilfsmitteln

In gewissen Punkten unterscheiden sich allerdings die GKV voneinander:

  • Service:
    Es ist für jeden Versicherten ein gutes Gefühl in Notfällen einen Ansprechpartner zu haben, sei es persönlich oder telefonisch. Eine schnelle Verbindung und kurzfristige Beratung von einem Gesundheitsexperten stellen mittlerweile den Standard dar.
  • Zusatzleistungen wie Boni & Zuschüsse:
    Neben den Standard- werden oft auch Zusatzleistungen angeboten. Dazu gehören zum Beispiel die Kosten für eine Heilpraktikerbehandlung oder eine professionelle Zahnreinigung. In den meisten Fällen werden allerdings nur die Behandlungen jener Ärzte und Therapeuten bezuschusst, die entweder zertifiziert oder Vertragspartner sind.
  • Tests:
    Alle Krankenkassen werden regelmäßig von unabhängigen Agenturen wie zum Beispiel Stiftung Warentest oder Focus Money getestet und geprüft. Es lohnt sich ein Auge darauf zu werfen, was die Testergebnisse der von dir gewünschten Krankenversicherung sind.

Zusätzliche Leistungen der GKV

Ausschlaggebend sind hier die Dinge, die dir wichtig sind. Manche Krankenkassen übernehmen die Kosten von Reiseimpfungen, manche bieten Schwangeren zusätzliche Leistungen und manche bieten die Erstattung von homöopathischen und alternativen Behandlungen. Jedoch nicht alle. Solltest du beispielsweise derzeit in der Phase der Familienplanung sein, lohnt sich eine Krankenkasse zu wählen, die zusätzliche Leistungen bei Schwangerschaften anbietet. Ein Blick in den Vergleich dieser Leistungen lohnt sich. Hier geht’s zum Vergleichsrechner.

Laut Gesundheitsminister Spahn vom 13. Februar 2020 soll das „Gesetz für einen fairen Kassenwettbewerb in der gesetzlichen Krankenversicherung“ (GKV-FKG) dafür sorgen, dass der Wettbewerb zwischen den Krankenversicherern gerechter wird. Es soll nicht um Finanztricks gehen, sondern um den besten Service neben dem modernsten digitalen Angebot.

5. Wie wird der GKV-Beitrag ermittelt und wer muss ihn bezahlen?

Da es in Deutschland über hundert Krankenkassen gibt, lohnt sich ein Vergleich der Anbieter auf jeden Fall.

Der Beitrag richtet sich bei gesetzlich Versicherten nach dem Bruttoeinkommen. Bei freiwillig gesetzlich Versicherten hingegen wird die gesamte wirtschaftliche Leistungsfähigkeit herangezogen. Dazu zählt nicht nur das Gehalt, sondern beispielsweise auch Mieteinnahmen, Versorgungsbezüge, Unterhaltszahlungen, gesetzliche Rentenzahlungen, Arbeitsentgelt und weitere Einnahmen aus Kapitalanlagen. Das führt dazu, dass Letztere in der Regel einen weitaus höheren Beitrag zahlen müssen.

Von 2011 bis 2014 galt ein Einheitsbeitrag, was allerdings mit der Gesundheitsreform geändert wurde. Seit 2015 darf daher kein einheitlicher Beitrag mehr erhoben werden.

Recht auf Erhebung des Zusatzbeitrages

Allgemein gilt ein Beitragssatz von 14,6%. Dieser gilt für alle Kassen nach wie vor einheitlich und wird zur Hälfte je von Arbeitnehmer und Arbeitgeber übernommen. Allerdings sprechen wir hier nur vom sogenannten Sockelbeitrag. Neben diesem hat jede Krankenkasse ein Recht einen Zusatzbeitrag zu erheben. Dieser hat keine Obergrenze, weshalb der Mitgliedsbeitrag zwischen den Krankenkassen stark schwanken kann.

Der aktuelle Koalitionsvertrag sieht einen paritätischen Beitragssatz vor. Das bedeutet, dass nicht nur wie bisher der Sockelbeitrag zu 50% vom Arbeitgeber übernommen werden muss, sondern ebenfalls die Hälfte des Zusatzbeitrags.

Im Jahr 2020 lag der durchschnittliche Zusatzbeitrag bei 1,1%. Dies gilt allerdings nur für gesetzlich Versicherte. Alle freiwillig gesetzlich Versicherten müssen den gesamten Betrag selbst übernehmen.

6. Tarif-Optionen der GKV

In der gesetzlichen Krankenversicherung hast du verschiedene Möglichkeiten dich zu versichern. Am besten siehst du dir die unterschiedlichen Angebote an und ziehst einen Vergleich. Tipp: Mit unserem Vergleichsrechner sparst du dir Zeit und Nerven.

Die üblichen Tarife sind die folgenden:

Pflichtversicherung:

  • In Deutschland gilt seit dem 01.01.2009 die Krankenversicherungspflicht für alle Personen, egal ob Student, Azubi, berufstätig oder Rentner
  • Sie umfasst alle wichtigen Behandlungen inkl. Prävention, genauso wie Medikamente und Hilfsmittel
  • Optional können weitere Zusatzleistungen gebucht werden

Freiwillig gesetzliche Versicherung (auch: freiwillige Versicherung):

  • Selbstständige, Beamte oder Arbeitnehmer mit einem Jahresbruttoeinkommen oberhalb der Versicherungspflichtgrenze können sich freiwillig gesetzlich versichern
  • Studierende haben zu Studienbeginn die freie Wahl zwischen PKV und GKV
  • Der monatliche Beitrag wird anhand des Bruttojahreseinkommens festgelegt

Familienversicherung:

  • Anders als bei der PKV kann man seinen Ehepartner, solange er maximal 453 EUR verdient oder einen 450-EUR-Minijob hat, kostenfrei mitversichern.
  • Kinder, die nicht erwerbstätig sind, können bis zum 24. Geburtstag kostenlos mitversichert werden. Im Falle einer Ausbildung oder eines Studiums, kann der Zeitraum um ein Jahr verlängert werden.

Studententarif:

  • Wer aufgrund seines Alters nicht mehr bei den Eltern mitversichert werden kann, kann den Studententarif wählen.
  • Für Studierende ab 25 Jahren gibt es einige Besonderheiten zu beachten, welche je nach Krankenkasse unterschiedlich sind
  • Seit Oktober 2020 liegt der Grundbetrag für Studenten bei allen Krankenkassen einheitlich bei 76,85 EUR. Der Zusatzbeitrag variiert jedoch je nach Kasse.

7. Wer kann die Krankenkasse wechseln?

Du hast einen Vergleich gemacht und möchtest dich umentscheiden? Im Grunde genommen gilt: jeder kann die Krankenkasse wechseln. Zumindest innerhalb der gesetzlichen Krankenversicherung ist das kein Problem, sofern du mindestens 18 Monate Mitglied gewesen bist (seit 01.01.2021: 12 Monate).

In der gesetzlichen Krankenversicherung gibt es zwei Arten von Kündigungen:

Ordentliche Kündigung:
Möchtest du schnellstmöglich die Krankenkasse wechseln, musst du schriftlich zum Ende des Monats kündigen. Die Kündigungsfrist beläuft sich auf zwei Monate, immer zum Ende des Monats. Kündigst du beispielsweise deine gesetzliche Krankenversicherung am 23. August, dann kannst du zum 01. November zu einer neuen Versicherung gehen.

Sonderkündigung:
Sollte es zu einer erstmaligen Erhebung oder zu einer Erhöhung des Zusatzbeitrages kommen, tritt das Sonderkündigungsrecht in Kraft. In diesem Fall darfst du außerordentlich kündigen, also auch wenn du noch nicht mindestens 18 Monate bei dieser Krankenkasse warst. Genauso wie bei der ordentlichen Kündigung beläuft sich hier die Kündigungsfrist auf zwei Monate.

Wichtig: Die Kündigung wird erst dann gültig, wenn ein Anschluss-Versicherungsschutz gewährleistet werden kann.

Ist auch ein Wechsel zwischen GKV & PKV möglich?

Ja und Nein. Die Krankenversicherungssysteme zu wechseln ist bedingt möglich, es bedarf allerdings einiger Modalitäten und gewisse Fristen, die eingehalten werden müssen. Vor allem für Selbstständige und Freiberufler ist ein Wechsel von der GKV in die PKV einfacher als anders herum. In welchen Fällen gewechselt werden kann, soll im Folgenden erläutert werden.

8. Welche ist die beste gesetzliche Krankenversicherung?

Diese Frage, was die beste Krankenkasse ist, lässt sich nicht pauschal zu beantworten. Aufgrund des Kassenwettbewerbs besteht ein faires Angebot am Markt. Es hängt ganz davon ab, was dein Fokus ist. Hast du beispielsweise deine Familienplanung im Blick, so ist eine Krankenkasse empfehlenswert, die hier zusätzliche Leistungen anbietet. Bevorzugst du beispielsweise alternative Behandlungsmethoden, solltest du darauf achten, dass deine Krankenkasse auch dies abdeckt. Du brauchst immer wieder Termine bei Fachärzten und hast keine Zeit für Telefonschleifen? Dann bietet sich eine Krankenkasse an, die eine Terminvermittlung für dich übernimmt. Lege fest, was dir wichtig ist und entscheide dich nach diesen Kriterien. Nur so kannst du deinen Krankenversicherungsschutz im Notfall genießen und dich nur um deine Genesung kümmern.

Du brauchst konkrete Unterstützung? Hier geht es zum von uns empfohlenen und geprüften Vergleichsrechner.

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9. FAQ

Was ist die beste Krankenkasse?2021-03-09T22:10:41+01:00

Hierfür gibt es keinen Pauschalantwort. Wichtig ist, dass du deine eigenen Bedürfnisse kennst und sie dir danach aussuchst. Verwende am besten unseren Vergleichsrechner, um dir Zeit und Nerven des Suchens zu sparen.

 

Was ist die Beitragsbemessungsgrenze?2021-03-09T22:09:49+01:00

Das ist ein Begriff aus der GKV. Er beschreibt das maximale Einkommen, das zur Beitragsberechnung herangezogen werden kann. 2021 liegt der Wert bei 58.050 EUR jährlich bzw. bei 4.837,50 EUR monatlich. Vor allem Gutverdienende profitieren davon.

Was ist eine Zusatzleistung?2021-03-09T22:07:29+01:00

Rund 95% der Leistungen der GKV sind vom Gesetzgeber vorgeschrieben. Trotzdem gibt es einen kleinen Anteil an zusätzlichen Leistungen, bei denen sich die Krankenkassen voneinander unterscheiden. Dazu gehören zum Beispiel Zusatzleistungen wie Angebote an Naturheilverfahren, spezielle Prävention oder Reiseschutz.

Was ist ein Zusatzbeitrag?2021-03-09T22:06:19+01:00

Neben dem Sockelbeitrag hat jede Krankenkasse ein Recht einen Zusatzbeitrag zu erheben. Dieser hat keine Obergrenze, weshalb der Mitgliedsbeitrag zwischen den Krankenkassen stark schwanken kann. Seit Kurzem wird dieser ebenfalls zur Hälfte je von Arbeitnehmer und Arbeitgeber übernommen.

Was ist ein Sockelbeitrag?2021-03-09T22:12:46+01:00

Allgemein gilt in der GKV ein Beitragssatz von 14,6%. Dieser gilt für alle Kassen einheitlich und wird zur Hälfte je von Arbeitnehmer und Arbeitgeber übernommen.

Was bedeutet „freiwillig gesetzlich versichert“ oder „freiwillig versichert“?2021-03-09T22:12:08+01:00

Damit ist dasselbe gemeint: Selbstständige, Beamte oder Arbeitnehmer mit einem Jahresbuttoeinkommen oberhalb der Versicherungspflichtgrenze können sich freiwillig gesetzlich versichern anstatt in die PKV zu gehen.

Was bedeutet PKV?2021-03-09T22:11:30+01:00

PKV steht für private Krankenversicherung.

Was bedeutet GKV?2021-03-09T22:01:10+01:00

GKV steht für gesetzliche Krankenversicherung.

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