Der ultimative Guide zur Katzenkrankenversicherung (2021)

Vorab die wichtigsten Informationen für dich zusammengefasst:

  • Eine Krankenversicherung für Katzen leistet für alle notwendigen Behandlungen deiner Katze.
  • Manche Tarife leisten auch für Vorsorgemaßnahmen wie z.B. Impfungen.
  • Die Katzen-OP-Versicherung hingegen leistet nur für Operationen deiner Samtpfote.
  • Je nach Anbieter und Tarif gibt es große Leistungsunterschiede.
  • Sehr gute Katzenkrankenversicherungen kosten je nach Alter deiner Katze zwischen 20 und 55 € pro Monat.
  • Mit unserer Empfehlung ist dein Stubentiger bestmöglich abgesichert.
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Inhaltsübersicht

Wie funktioniert eine Katzenkrankenversicherung?

Eine Katzenkrankenversicherung ist eine private Zusatzversicherung für deinen Stubentiger. Im Gegensatz zum Zweibeiner besteht für Vierbeiner keine Krankenversicherungspflicht in Deutschland, weshalb du die Kosten bei einem Tierarztbesuch zu 100% selbst tragen musst. Bei einer schweren Krankheit oder Verletzung kann hier schnell eine vierstellige Summe zusammenkommen.

Bei einer Katzenkrankenversicherung funktioniert die Erstattung wie bei einer privaten Krankenversicherung. Du zahlst zunächst die Rechnung beim Tierarzt und holst dir anschließend das Geld von der Versicherung zurück.

Eine Katzenkrankenversicherung gilt immer nur für ein Tier. Möchtest du mehrere Katzen versichern, musst du auch mehrere Verträge abschließen.

Beachte, dass eine solche Versicherung nur bis zu einem bestimmten Alter (in der Regel 9 Jahre) der Katze abgeschlossen werden kann. Ähnlich wie beim Menschen müssen beim Abschluss Gesundheitsfragen beantwortet werden. Das bedeutet, dass meist nur gesunde Tiere versichert werden können.

Was leistet eine Krankenversicherung für Katzen?

Eine Krankenversicherung für Katzen übernimmt die Kosten für Behandlungen beim Tierarzt oder in der Tierklinik. Dabei ist es egal, ob deine Katze krank geworden ist oder einen Unfall gehabt hatte (z.B. angefahren wurde). Die Katzenkrankenversicherung zahlt dann entsprechende notwendige Behandlungen und Operationen. Je nach Versicherer gibt es auch noch diverse Zusatzleistungen, wie z.B. Vorsorgeleistungen.

Folgende Leistungen sollte deine Katzenkrankenversicherung auf alle Fälle beinhalten

  • Kostenübernahme von mindestens 80%
  • unbegrenzte Leistungen für Behandlungen und Operationen (inkl. Nachsorge)
  • Vorsorgemaßnahmen (z.B. Impfungen, Wurmkuren, Zahnsteinentfernung)
  • Erstattung bis mind. 3-facher Satz der Gebührenordnung der Tierärzte (GOT)
  • freie Tierarzt-/Tierklinikwahl
  • Auslandsschutz
  • keine Selbstbeteiligung
  • keine Wartezeit bei Unfällen

Katzenkrankenversicherung oder Katzen-OP-Versicherung?

Bei Katzenkrankenversicherungen wird zwischen dem Kranken-Voll-Schutz und dem Katzen-OP-Schutz unterschieden.

Wenn wir von Katzenkrankenversicherungen sprechen meiner wir in der Regel den Voll-Schutz, welcher für alle notwendigen Behandlungen deiner Katze leistet. Hier ist die Katzen-OP-Versicherung automatisch mit eingeschlossen.

Es ist jedoch auch möglich nur eine Katzen-OP-Versicherung abzuschließen, welche auch nur für Operationen deines Stubentigers leistet.

Im Prinzip gibt es hier kein richtig oder falsch. Es kommt einfach darauf an, wie umfangreich du deine Katze versichern möchtest.

Eine Katzen-OP-Versicherung ist eine solide Basis, wohingegen der Voll-Schutz das Rundum-sorglos-Paket darstellt.

Warum solltest du eine Katzenkrankenversicherung abschließen?

Wenn es deiner Katze schlecht geht, möchtest du ihr sicher bestmöglich helfen. Der Besuch beim Tierarzt oder in der Tierklinik kann jedoch schnell zu einem kostspieligen Unterfangen werden.

Wir finden das finanzielle Gründe nie gegen eine Behandlung deines Stubentigers sprechen sollten.

Demnach macht eine Katzenkrankenversicherung vor allen Dingen für Menschen Sinn, welche nicht mal einfach so eine vierstellige Summe für die Behandlung des Vierbeiners auf den Tisch legen können.

Mit einer Katzenkrankenversicherung kannst du als Katzenbesitzer vielleicht ruhiger schlafen, weil du weißt, dass im Fall der Fälle bestmöglich für deine Katze gesorgt wird ohne das Geld eine große Rolle spielt.

Im Prinzip kennst du deine Katze und auch deine finanzielle Situation am besten.

Hast du einen Freigänger, welcher sich häufig bei seinen alltäglichen Streifzügen verletzt oder sich ständig mit Würmern infiziert?

Kannst du dir jede Behandlung ohne Probleme aus deinen Ersparnissen leisten?

Das sind nur zwei Fragen, welche du dir vor Abschluss einer Katzenkrankenversicherung stellen solltest.

Auf was musst du bei Abschluss achten?

Eine Katzenkrankenversicherung hat in der Regel eine Wartezeit von 1-6 Monaten, d.h. in dieser Zeit wird nur für unfallbedingte Behandlungen bzw. Operationen geleistet.

Prüfe genau, welche Leistungen der gewählte Tarif enthält, sodass du bei Einreichung der ersten Rechnungen keine ungewollten Überraschungen erlebst.

Was kostet eine Krankenversicherung für Katzen?

Katzenkrankenversicherungen gibt es bereits ab ca. 10 € pro Monat.

Jedoch bieten solche Tarife unserer Meinung nach nur einen unzureichenden Leistungsumfang (geringer Erstattungsprozentsatz, Leistungsbegrenzungen, keine Vorsorgeleistungen).

Teilweise ist zudem ein hoher Selbstbehalt inbegriffen.

Du zahlst also trotz Versicherung einen großen Teil der Kosten selbst. Das macht keinen Sinn.

Eine richtige gute Krankenversicherung für Katzen kostet je nach Alter deiner Katze zwischen 20 und 55 € pro Monat. Dann ist deine Samtpfote jedoch bestmöglich abgesichert und du brauchst dir keine diesbezüglichen finanziellen Sorgen mehr machen.

Katzen-OP-Versicherungen

Reine Katzen-OP-Versicherungen sind logischerweise deutlich günstiger als ein Voll-Schutz.

Die Preise für eine gute Versicherung liegen hier bei ca. 10 € pro Monat.

Preissteigerungen im Alter

Bei Katzenkrankenversicherungen ist es marktüblich, dass die Beiträge mit dem Alter deiner Katze steigen. Ältere Katzen sind einfach anfälliger für Krankheiten.

Es ist jedoch häufig trotzdem so, dass du für eine gleichaltrige Katze einen geringeren Beitrag zahlst, wenn du diese schon im jungen Alter versichert hast.

Beispiel: Du hast eine 2-jährige Katze versichert. Der Beitrag steigt alle 2 Jahre. Mit 7 Jahren hast du den Höchstbeitrag von 40 € pro Monat erreicht. Eine zweite Katze wird mit 7 Jahren erstmals versichert. Hier beträgt der Beitrag ab Beginn bis zum Lebensende 55 € pro Monat.

Welche Katzenkrankenversicherung ist empfehlenswert?

Wir von Versicherungen mit Kopf empfehlen die Katzenkrankenversicherung Premium der Barmenia.

Dieser Tarif bietet einen sehr guten Leistungsumfang und erfüllt all unsere Voraussetzungen für eine sehr gute Katzenkrankenversicherung.

Highlights

  • unbegrenzte Erstattung für Behandlungen und Operationen
  • kein Selbstbehalt
  • Vorsorgeleistungen bis 100 € pro Jahr mitversichert
  • Zahnbehandlungen bis 500 € pro Jahr mitversichert
  • freie Tierarzt-/Tierklinikwahl
  • Erstattung bis zum 3-fachen Satz der GOT (bei Notfällen mit Bestätigung vom Tierarzt sogar bis zum 4-fachen Satz)
  • nur 1 Monat Wartezeit (bei Unfällen ohne)

Je nach Präferenz kann eine Kostenübernahme von 80, 90 oder 100% vereinbart werden.

Bei Krankheiten, Verletzungen und Co. ist dein Stubentieger mit dem Tarif Premium der Barmenia bestens versorgt.

Zudem erstattet der Tarif auch Vorsorgeleistungen und Zahnbehandlungen, weshalb du die Versicherung auch bei einem Katzenleben ohne große Krankheiten und Verletzungen regelmäßig nutzen kannst.

Wenn du etwas Geld sparen willst, aber auch bereit bist Abstriche bei den Leistungen in Kauf zu nehmen, ist der Tarif Top, ebenfalls von der Barmenia, eine gute Alternative.

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