Startseite » Allgemein » Anonyme Risikovoranfrage BU und PKV – alle Infos (2026)
Gerade bei der Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) und der privaten Krankenversicherung (PKV) kann eine vorschnelle Antragstellung gravierende Folgen haben. Wird ein Antrag abgelehnt, kann das – insbesondere in der BU – zu einer Speicherung im Hinweis- und Informationssystem (HIS) führen. Andere Versicherer sehen dann, dass es bereits Probleme gab. Deine Verhandlungsposition verschlechtert sich erheblich.
Genau hier setzt die anonyme Risikovoranfrage BU bzw. die anonyme Risikovoranfrage PKV an: Noch vor dem offiziellen Antrag wird unverbindlich geprüft, ob und zu welchen Konditionen dich ein Versicherer versichern würde – zum Beispiel mit Risikozuschlag, Leistungsausschluss oder sogar normaler Annahme. Und das ohne Weitergabe deiner personenbezogenen Daten.
Besonders sinnvoll ist eine anonyme Risikovoranfrage bei Vorerkrankungen, psychischen Diagnosen, gefährlichen Hobbys oder erhöhtem Berufsrisiko. Statt „auf gut Glück“ einen Antrag zu stellen, wird im Hintergrund sauber abgeklärt, wie die Risikoeinschätzung tatsächlich aussieht.
Kurz gesagt: Die anonyme Risikovoranfrage in der BU und PKV schafft Planungssicherheit, schützt deine Daten und erhöht die Chance auf gute Konditionen – bevor es offiziell wird.
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Eine Risikovoranfrage ist ein unverbindlicher Vorab-Check bei einem oder mehreren Versicherern – noch vor der eigentlichen Antragstellung.
Dabei wird geprüft, ob und zu welchen Konditionen (zum Beispiel mit Risikozuschlägen oder Leistungsausschlüssen) dich ein Versicherer versichern würde.
Im Fokus steht vor allem dein Gesundheitszustand. Bei der Berufsunfähigkeitsversicherung werden zusätzlich dein Beruf sowie mögliche risikoreiche Hobbys bewertet.
In der Praxis erfolgt die Risikovoranfrage häufig anonymisiert. Das bedeutet: Deine persönlichen Daten werden zunächst nicht offengelegt. So lässt sich die Annahmewahrscheinlichkeit, die voraussichtliche Beitragshöhe und eventuelle Einschränkungen klären, ohne direkt einen offiziellen Antrag zu stellen.
Gerade bei Vorerkrankungen, gefährlichen Freizeitaktivitäten oder besonderen Berufsrisiken hilft die Risikovoranfrage dabei, eine vorschnelle Ablehnung – und eine mögliche negative Speicherung im Hinweis- und Informationssystem der Versicherungswirtschaft (HIS) – zu vermeiden.
Kurz gesagt: Die Risikovoranfrage schafft Planungssicherheit und schützt dich vor unnötigen Nachteilen im späteren Antragsprozess.
Im Gegensatz zum Antrag werden bei einer Risikovoranfrage keine Daten langfristig beim Versicherer gespeichert. Wichtig ist, dass die Risikovoranfrage anonym gestellt wird, das heißt ohne personenbezogene Daten.
Hierbei wird zwar dein Gesundheitszustand bzw. dein Beruf und deine Hobbys geprüft, jedoch können die Angaben nicht auf deine Person zurückgeführt werden. Deshalb sind bei der Einreichung von zum Beispiel Arztberichten die personenbezogenen Daten stets zu schwärzen.
Ferner sollte die Risikovoranfrage stets anhand der Krankenakte der Krankenkasse ausgefüllt werden. Denn teilweise werden bei den Gesundheitsfragen und demnach auch bei der Risikovoranfrage bis zu 10 Jahre abgefragt. Hier ist es unwahrscheinlich, dass man alle Behandlungen im Kopf hat.
Insbesondere in der Berufsunfähigkeitsversicherung werden bei Antragstellung deine Daten im HIS gespeichert.
Auf diese Datenbank können alle Versicherer zugreifen. Sollte ein Versicherer einen Antrag von dir ablehnen, können das theoretisch alle anderen Versicherer sehen. Mittlerweile arbeiten jedoch nicht mehr alle BU-Versicherer mit dem HIS zusammen.
Auf einem Antrag für eine Berufsunfähigkeitsversicherung bzw. private Krankenversicherung gibt es eine Frage, die in etwa so lautet: „Haben Sie in der Vergangenheit bereits einen Antrag auf eine Berufsunfähigkeitsversicherung/private Krankenversicherung gestellt und wurde dieser abgelehnt, bzw. von Ihnen zurückgezogen?“.
Solltest du nach einer Ablehnung einen weiteren Antrag bei einem anderen Versicherer stellen, musst du diese Frage mit Ja beantworten. Ansonsten wäre das eine vorvertragliche Anzeigepflichtverletzung, welche im schlimmsten Fall zur Nichtleistung des Versicherers führen kann.
Der Versicherer wird dann im HIS nachschauen und direkt sehen, dass bereits ein Antrag von dir abgelehnt wurde. Die Chance ist groß, dass dein Antrag jetzt ohne weitere Prüfung ebenfalls abgelehnt wird.
In der privaten Krankenversicherung gibt es kein HIS, jedoch die o.g. Antragsfrage. Bei Beantwortung mit Ja, wird der Versicherer hier genauer hinschauen und sich ggf. mit dem anderen Versicherer austauschen, was hier genau passiert ist.
Insgesamt eine für dich als Kunden richtig uncoole Situation.
Neben der Vermeidung der Probleme bei der Antragstellung, hat die Risikovoranfrage noch einen weiteren großen Vorteil, welchen wir im nächsten Abschnitt erklären.
Ausführliche Informationen zum PKV-Risikozuschlag und zum PKV-Leistungsausschluss findest du in den verlinkten Artikeln.
Eine anonyme Risikovoranfrage ist übrigens nicht nur bei der BU-Versicherung und der PKV sinnvoll, sondern auch bei der Risikolebensversicherung.
Auch bei dieser Versicherung werden deine Daten im HIS gespeichert.
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Versicherungsmakler wie wir können eine Risikovoranfrage direkt bei mehreren Versicherern stellen, um für dich als Kunden das Angebot mit den besten Konditionen zu erhalten. Das ist ein großer Vorteil im Vergleich zu einem Versicherungsvertreter, welcher die Anfrage nur bei einem Unternehmen stellen kann.
Es ist nämlich so, dass nicht alle Versicherer die gleichen Bewertungskriterien haben. Somit ist die Chance auf ein positives Votum bei mehreren Anfragen höher.
Selbstverständlich kann es auch sein, dass dich aufgrund deiner Vorerkrankungen kein Versicherer annimmt.
Sobald dir sämtliche Unterlagen zu deiner Krankengeschichte vorliegen, füllst du den Gesundheitsfragebogen aus, den du beim Ersttermin von uns erhalten hast. Anschließend sendest du diesen an uns zurück. Falls dabei Fragen auftauchen, klären wir diese in einem Zwischentermin.
Anhand des ausgefüllten Fragebogens stellen wir eine anonyme Risikovoranfrage bei zahlreichen Versicherern, um deine Versicherbarkeit im Vorfeld unverbindlich zu prüfen.
Die Risikovoranfrage läuft vollständig online ab.
Das Ergebnis der Risikovoranfrage ist für einen gewissen Zeitraum bindend, jedoch nur, wenn die Angaben auf dem späteren Antrag mit den Angaben der Risikovoranfrage übereinstimmen.
Im Vergleich zur Antragstellung ist eine Risikovoranfrage auch deutlich einfacher, da diese weniger formell ist und somit leichter an verschiedene Versicherer geschickt werden kann.
Unsere anonyme Risikovoranfrage ist für dich 100% kostenlos und unverbindlich. So kannst du ganz ohne Risiko prüfen lassen, ob und zu welchen Bedingungen dich die Versicherer annehmen würden – ohne, dass dein Name oder deine Daten an die Gesellschaften weitergegeben werden.
Eine Risikovoranfrage macht für alle Kunden mit Vorerkrankungen bzw. in der Berufsunfähigkeitsversicherung mit gefährlichen Hobbys Sinn.
Da die Risikovoranfrage anonym ist, nichts kostet und du dadurch das beste Angebot von allen Versicherern erhalten kannst, spricht nichts dagegen. Sowohl in unserer BU-Beratung als auch in unserer PKV-Beratung gehört die Risikovoranfrage übrigens zum Standard.
Solltest du vollkommen gesund sein und keinen gefährlichen Hobbys nachgehen, brauchst du keine Risikovoranfrage stellen und kannst direkt einen Antrag einreichen.
Nachdem alle Ergebnisse vorliegen, können wir als Versicherungsmakler mit dir als Kunden das beste Angebot auswählen.
Bei diesem Versicherer stellen wir gemeinsam einen Antrag und legen das Ergebnis der Risikovoranfrage hinzu.
Somit kann der Versicherer die Risikovoranfrage zuordnen und den Antrag zu den vorher herausgegebenen Konditionen zeichnen.
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Was Kunden über unsere Beratung sagen
Eine Risikovoranfrage kommt immer dann zum Einsatz, wenn Versicherer deinen Gesundheitszustand, deinen Beruf oder besondere Risiken prüfen müssen – also vor allem bei personenbezogenen Versicherungen. Dazu zählen zum Beispiel:
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