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Vor- und Nachteile private Krankenversicherung im Überblick

Aktualisiert am 6. Januar 2026

Bist du nach dem deutschen Sozialrecht (SGB V) versicherungsfrei, kannst du selbst zwischen gesetzlicher (GKV) und privater Krankenversicherung (PKV) wählen. Beide Systeme haben dabei Vor- und Nachteile, die du bei deiner Entscheidung sorgfältig gegeneinander abwägen solltest. Ein Vorteil der GKV liegt beispielsweise in der kostenlosen Mitversicherung deiner Kinder, während du in der PKV möglicherweise von niedrigeren Beiträgen und einer besseren medizinischen Versorgung profitieren kannst.

💡 Wichtige Infos auf einen Blick

Auch im Video: Vor- und Nachteile der privaten Krankenversicherung

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Wer darf sich in der privaten Krankenversicherung versichern?

In Deutschland regelt das SGB V, wer sich in der privaten Krankenversicherung (PKV) versichern darf. Die entsprechenden Berufs- und Personengruppen werden dabei als „versicherungsfreie Personen“ bezeichnet. Sie haben also die Wahl zwischen gesetzlicher Krankenkasse (GKV) und PKV:

Wenn du dich als versicherungsfreie Person gegen die PKV und für die GKV entscheidest, bist du freiwillig gesetzlich versichert. Dies hat ebenfalls einige Vor- und Nachteile, welche wir im verlinkten Artikel ausführlich erklärt haben.

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Welche Vor- und Nachteile die private Krankenversicherung hat

Zwischen der gesetzlichen und der privaten Krankenversicherung bestehen grundlegende Unterschiede, die vor allem ihre Funktionsweise betreffen.

Während in der GKV alle Versicherten dieselben Leistungen erhalten und der Beitrag vom Einkommen abhängt, kannst du deine Leistungen in der privaten Krankenversicherung selbst wählen.

In anderen Worten: Die gesetzliche Krankenversicherung funktioniert nach dem Solidaritäts- bzw. Sachleistungsprinzip. Das heißt: Alle Versicherten – ob Student oder Rentner – haben Anspruch auf die gleichen Leistungen. In der privaten Krankenversicherung gilt dagegen das Leistungs- bzw. Kostenerstattungsprinzip. Welche Leistungen du erhältst, hängt direkt von deinem gewählten Tarif ab – du bekommst also genau das, wofür du zahlst, unabhängig von deinem Einkommen.

Die Kosten in der privaten Krankenversicherung richten sich nicht nach deinem Verdienst, sondern nach Alter, Gesundheitszustand und Umfang der Leistungen. Auch eine eventuelle Beihilfeberechtigung (bei Beamten) spielt eine Rolle.

Die wesentlichen Vorteile der privaten Krankenversicherung

Zu den wesentlichen Vorteilen einer privaten Krankenversicherung gehören die folgenden Punkte.

PKV Vorteil 1: Leistungen können selbst bestimmt werden

Du entscheidest selbst, welche Leistungen der Versicherer übernehmen soll. So kannst du beispielsweise Sehhilfen, Zahnleistungen und Wahlleistungen im Krankenhaus umfassend mitversichern, wenn du hier häufiger Leistungen benötigst. Das „Bausteinmodell“ der PKV ermöglicht dir die flexible Kombination verschiedener Module.

Gemäß § 204 VVG kannst du jederzeit den Tarif innerhalb deines Versicherers wechseln. So kannst du die Leistungen mit der Zeit entsprechend anpassen. Bei gleichbleibenden oder schlechteren Leistungen ist keine erneute Gesundheitsprüfung notwendig.

PKV Vorteil 2: Sicherheit in Bezug auf die Leistungen

Bei der PKV schließt du einen Vertrag mit der Versicherungsgesellschaft. Einseitige Anpassungen der versicherten Leistungen, etwa durch gesetzliche Änderungen, sind dadurch nicht möglich.

Dass in den letzten Monaten wieder vermehrt über Streichungen von Leistungen in der GKV diskutiert wurde, hast du wahrscheinlich mitbekommen. So wurde u.a. darüber diskutiert, ob Zahnersatzmaßnahmen gestrichen bzw. gekürzt werden sollen.

Im Video: Krankenkasse: Diese Leistungen gibt es nicht mehr (TROTZ mehr Beitrag!)

PKV Vorteil 3: Freie Krankenhauswahl

Auch in der gesetzlichen Krankenversicherung gibt es grundsätzlich eine freie Krankenhauswahl – sowohl bei Notfällen als auch bei geplanten Behandlungen. Voraussetzung ist nur, dass die Klinik für GKV-Patienten zugelassen ist. Eine freie Arztwahl besteht hier jedoch nicht.

In der privaten Krankenversicherung mit gutem Tarif sieht es anders aus: Man kann sowohl das Krankenhaus als auch den behandelnden Arzt frei wählen. Viele nutzen diesen Vorteil zwar nicht und gehen ins nächstgelegene Krankenhaus, doch gerade bei schweren Erkrankungen sollte man ihn ausschöpfen.

Wer etwa im Ruhrgebiet lebt und einen schweren Knorpelschaden im Knie hat, sollte auch den Weg nach Bayern zum führenden Kniespezialisten in Kauf nehmen – schließlich geht es um die eigene Gesundheit.

PKV Vorteil 4: Geringere Wartezeiten bei Fachärzten und freie Arztwahl

Zur Wahrheit gehört auch, dass du als Privatversicherter regelmäßig schneller einen Termin, insbesondere bei Fachärzten, bekommst.

Zudem kannst du zu allen Ärzten gehen, also auch zu denen, die nur Privatpatienten behandeln. Das kannst du zwar auch als gesetzlich Versicherter, musst dann jedoch die Kosten selbst bezahlen.

Eine Möglichkeit, um dem in der GKV zumindest teilweise entgegenzuwirken, ist die Umstellung auf das Kostenerstattungsprinzip.

PKV Vorteil 5: Innovation bei den Leistungen

Der Gemeinsame Bundesausschuss entscheidet darüber, welche Leistungen in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen aufgenommen werden. Wie du dir sicher vorstellen kannst, kann es sehr lange dauern, bis neue Behandlungsmethoden dort berücksichtigt werden – gestrichen werden Leistungen dagegen deutlich schneller.

In der privaten Krankenversicherung hast du hingegen viel schneller Zugang zu neuen Therapien. Und so drastisch es klingt: Im Einzelfall kann das über Leben und Tod entscheiden.

Gib einfach einmal „Krankheit xyz neue Behandlungsmethoden“ bei Google ein – du wirst erstaunt sein, welche Möglichkeiten es bereits gibt, von denen du wahrscheinlich noch nie etwas gehört hast.

PKV Vorteil 6: Alternative Heilmethoden

Alternative Heilmethoden wie Homöopathie, Osteopathie oder Chiropraktik genießen in Deutschland keinen besonders guten Ruf. So plante Ex-Gesundheitsminister Karl Lauterbach noch im Jahr 2024, Homöopathie aus dem Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen zu streichen. Zwar wurde das Vorhaben vorerst gestoppt, doch langfristig ist es durchaus denkbar, dass solche Leistungen komplett privat gezahlt werden müssen.

In der privaten Krankenversicherung besteht dieses Risiko nicht. Es gibt Tarife, die unbegrenzt für alternative Heilmethoden leisten – und diese Leistungen können dir nicht gestrichen werden.

Auch wenn du aktuell vielleicht keinen Bedarf siehst, kann das im Krankheitsfall anders aussehen. Vor allem dann, wenn die Schulmedizin keine ausreichende Lösung bietet und eher Symptome behandelt statt Ursachen.

Um es klarzustellen: Wir beziehen hier keine Position für oder gegen alternative Heilmethoden – aber es ist definitiv ein Vorteil, diese Möglichkeit im Ernstfall nutzen zu können.

PKV Vorteil 7: Zweitmeinung bei den besten Ärzten

Meist sucht man den Arzt in seiner Nähe auf – was jedoch selten bedeutet, dass es auch der beste Arzt für dich ist. Bei kleineren Beschwerden ist das unproblematisch, doch wenn es ernst wird und dir vor Ort niemand wirklich helfen kann, zeigt sich der Wert einer guten privaten Krankenversicherung.

Denn damit kannst du jeden Arzt in Deutschland aufsuchen – auch solche, die ausschließlich Privatpatienten behandeln. Vielleicht sitzt der führende Spezialist für eine bestimmte Krebsart 500 Kilometer entfernt. Für deine Gesundheit lohnt sich dieser Weg jedoch in jedem Fall. Dank der heutigen Informationsmöglichkeiten, etwa über Google, findest du schnell heraus, welcher Arzt am besten zu deinem Krankheitsbild passt.

PKV Vorteil 8: Beitragsrückerstattung bei Leistungsfreiheit

Die meisten PKV-Tarife ermöglichen dir eine Beitragsrückerstattung. Du bekommst also einige Monatsprämien erstattet, wenn du – mit Ausnahme von Vorsorgeuntersuchungen, Impfungen und Zahnreinigung – innerhalb eines Versicherungsjahres keine Behandlungskosten verursacht hast.

Über Wahltarife ist das zwar auch in der GKV möglich, jedoch nicht annähernd in der gleichen Höhe wie in der PKV.

PKV Vorteil 9: Oft geringere Kosten als in der GKV

Insbesondere für Gutverdiener sind die Kosten in der PKV im Berufsleben oftmals deutlich geringer als in der GKV, da die PKV-Kosten einkommensunabhängig sind (kann auch ein Nachteil sein). Durch die Vereinbarung einer Selbstbeteiligung kannst du die Kosten noch weiter senken.

Was im Berufsleben ein Vorteil der PKV ist, wird als Rentner zu einem Nachteil. Um dem entgegenzuwirken, bietet die PKV eine Vielzahl von Instrumenten zur Finanzierung im Alter.

Neben den verpflichtenden Instrumenten gesetzlicher Zuschlag und Alterungsrückstellungen kannst du zum Beispiel freiwillig einen Beitragsentlastungstarif abschließen. 

Wenn du dir direkt beim Wechsel in die PKV Gedanken um die Finanzierung im Alter machst und entsprechende Maßnahmen ergreifst, werden steigende Beiträge im Alter kein Problem für dich sein.

PKV Vorteil 10: Steuern sparen durch Vorauszahlung der PKV-Beiträge

In der privaten Krankenversicherung – und auch als freiwillig gesetzlich Versicherter – kannst du deine Beiträge bis zu 3 Jahre im Voraus zahlen.

Das bringt dir gleich zwei Vorteile: Zum einen gewähren PKV-Versicherer dafür einen Nachlass von etwa 0,5 bis 4%. Zum anderen kannst du dadurch schnell über 1.000 Euro Steuern pro Jahr sparen.

Der Hintergrund: Die jährlichen Höchstbeträge für sonstige Versicherungen (1.900 Euro für Angestellte, Beamte und Rentner bzw. 2.800 Euro für Selbstständige und Freiberufler) sind normalerweise schon durch die Krankenversicherungsbeiträge ausgeschöpft. Nach einer Vorauszahlung bleiben diese Freibeträge in den Folgejahren jedoch frei.

So kannst du zum Beispiel deine Berufsunfähigkeits- oder Risikolebensversicherung in voller Höhe steuerlich geltend machen.

Auch im Video: Private Krankenversicherung: 5 UNBEKANNTE Vorteile!

Diese Nachteile gibt es in der PKV

Neben den Vorteilen kann die private Krankenversicherung für dich auch Nachteile haben. Zu beachten ist aber, dass es stets auf deine persönliche Lebenssituation ankommt.

PKV Nachteil 1: Gesundheitsfragen sind erforderlich

Bei der Aufnahme in die PKV findet eine Gesundheitsprüfung statt. Hast du Vorerkrankungen oder wurdest du in den letzten Jahren behandelt, kann der Versicherer einen Risikozuschlag oder einen Leistungsausschluss festsetzen oder deinen Antrag ablehnen.

PKV Nachteil 2: Höhe der Prämie ist einkommensunabhängig

Bei der PKV richtet sich der Beitrag nicht nach deinem Einkommen. Dies hat zur Folge, dass du den Monatsbeitrag auch dann stemmen musst, wenn es bei dir finanziell einmal etwas knapper ist. Auch in der Elternzeit müssen die PKV-Beiträge ganz normal weitergezahlt werden.

Auch bei einer Krankheit von mehr als 6 Wochen müssen die PKV-Kosten weitergezahlt werden, und zwar zu 100%, weil der Arbeitgeberzuschuss entfällt. Dafür kannst bzw. solltest du eine Krankentagegeldversicherung abschließen.

PKV Nachteil 3: Keine kostenlose Familienversicherung

In der GKV können Ehepartner und Kinder bei der Hauptverdienerin oder beim Hauptverdiener mitversichert werden – ohne eigenen Beitrag. Die private Krankenversicherung bietet diese Option nicht. Hier benötigt jedes Mitglied deiner Familie (Ehepartner und Kinder) einen eigenen Tarif, der auch zusätzliche Beiträge verursacht.

PKV Nachteil 4: Rechnungen müssen zunächst selbst gezahlt werden

Viele Versicherte empfinden die Abrechnung in der privaten Krankenversicherung als aufwendiger. PKV-Versicherte müssen ihre Rechnungen zunächst selbst bezahlen und sie anschließend bei der privaten Krankenversicherung einreichen, um die Erstattung zu erhalten. Es gibt zwar auch in der PKV oftmals eine Versichertenkarte, diese gilt jedoch nur im stationären Bereich bzw. hat organisatorische Gründe. Je nach Zahlungsziel des Arztes und Bearbeitungsdauer der PKV hast du das Geld aber in vielen Fällen bereits vor dem Zahlungsziel auf dem Konto.

In der gesetzlichen Krankenversicherung hingegen erfolgt die Abrechnung direkt mit dem Arzt, sodass keine Vorkasse notwendig ist und die Abwicklung deutlich einfacher wird.

PKV Nachteil 5: Wechsel des Versicherers ist nicht ohne Probleme möglich

Wie bereits beschrieben, findet beim Wechsel in die PKV eine Gesundheitsprüfung statt. Diese wird erneut fällig, wenn du zu einem anderen PKV-Versicherer wechseln willst. Unter Umständen ist ein Wechsel des Versicherers dadurch nicht mehr bzw. nur mit Risikozuschlägen oder Leistungsausschlüssen möglich.

Des Weiteren können beim Wechsel von PKV zu PKV nur die Alterungsrückstellungen in Höhe des Basistarifs übertragen werden (Übertragungswert). Das hat unter Umständen höhere Beiträge im Alter beim neuen Versicherer zur Folge.

Vor- und Nachteile PKV im Überblick

VorteileNachteile
Leistungen können selbst bestimmt werdenGesundheitsfragen sind erforderlich
Sicherheit in Bezug auf die LeistungenHöhe der Prämie ist einkommensunabhängig
Freie KrankenhauswahlKeine kostenlose Familienversicherung
Geringere Wartezeiten bei Fachärzten und freie ArztwahlRechnungen müssen zunächst selbst gezahlt werden
Innovation bei den LeistungenWechsel des Versicherers ist nicht ohne Probleme möglich
Alternative Heilmethoden
Zweitmeinung bei den besten Ärzten
Beitragsrückerstattung bei Leistungsfreiheit
Oft geringere Kosten als in der GKV
Steuern sparen durch Vorauszahlung der PKV-Beiträge

Wechsel zwischen GKV und PKV und umgekehrt – wann ist das möglich?

Als versicherungsfreie Person kannst du zwar jederzeit in die private Krankenversicherung wechseln, der Wechsel zurück in die GKV kann aber erschwert sein.

Beachte daher, dass du eine Entscheidung triffst, die möglichst für dein ganzes Leben Bestand hat. Dies gilt insbesondere für die Möglichkeit, den monatlichen Versicherungsbeitrag stets zahlen zu können – denn dieser kann, gerade wenn dein Einkommen sinkt oder ausfällt, auch höher als die GKV-Prämie sein.

Entscheidend ist, dass du von der Versicherungsfreiheit (zurück) in die Versicherungspflicht fällst. In der Praxis liegt dieser Fall meistens dann vor, wenn du eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung mit einem Einkommen unterhalb der Entgeltgrenze aufnimmst.

Aber Achtung: Bist du bereits 55 Jahre alt oder älter, ist der Wechsel von der PKV in die GKV quasi ausgeschlossen. Spätestens hier sollte deine Entscheidung also feststehen.

Fazit: Wann ist die private Krankenversicherung sinnvoll für mich?

Zwar hängt die Entscheidung für oder gegen die private Krankenversicherung von verschiedenen Faktoren ab, sie lassen sich aber weitgehend auf einen gemeinsamen Nenner bringen: Je jünger und gesünder du bist und je höher dein Einkommen ist, desto eher lohnt sich für dich der Wechsel in die PKV. Denn du profitierst dann von niedrigeren Beiträgen, besseren Leistungen und der „Entkopplung“ von Einkommen und Prämie.

Behalte aber neben den Vorteilen auch die Nachteile der privaten Krankenversicherung im Blick. Stelle insbesondere sicher, dass du die Beiträge stets finanzieren kannst (auch im Alter) und auch auf spätere Beitragserhöhungen vorbereitet bist.

Lasse dich deshalb unbedingt unabhängig zur privaten Krankenversicherung beraten.

PKV ist für Beamte fast immer sinnvoll

Beamte nehmen aufgrund der Beihilfe eine Sonderstellung ein. So sind ca. 95% aller Beamten in Deutschland privat krankenversichert. Der Grund ist einfach: Nur die Restkostenversicherung der privaten Krankenversicherung bietet eine optimale Ergänzung der Beihilfe. Beamte profitieren in der Regel von besseren Leistungen bei geringeren Kosten als in der GKV.

Durch die Einführung der pauschalen Beihilfe wird die GKV für Beamte zwar etwas attraktiver, kommt jedoch trotzdem in den allermeisten Fällen nicht an die PKV heran.

Nichtsdestotrotz sollten sich auch Beamte unabhängig zur PKV beraten lassen.

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Was Kunden über unsere Beratung sagen

Häufig gestellte Fragen

Privat krankenversichern können sich Arbeitnehmer mit einem Einkommen oberhalb der Jahresarbeitsentgeltgrenze (2026: 77.400 Euro), Beamte, Selbstständige, Freiberufler und Studierende. Für Beamte spielt die Beihilfe eine zentrale Rolle, da der Dienstherr mindestens 50% der Kosten übernimmt.

Die PKV ist vor allem für junge, gesunde und gutverdienende Personen attraktiv. Sie profitieren von individuell wählbaren Leistungen, oft niedrigeren Beiträgen im Berufsleben und besseren Behandlungsmöglichkeiten. Beamte fahren fast immer günstiger mit der PKV.

Wichtige Vorteile sind: freie Arzt- und Krankenhauswahl, kürzere Wartezeiten bei Fachärzten, individuell wählbare Leistungen, Innovationen bei Behandlungsmethoden, mögliche Beitragsrückerstattungen sowie steuerliche Vorteile durch Vorauszahlungen.

Zu den Nachteilen gehören: Gesundheitsprüfung bei Aufnahme, einkommensunabhängige Beiträge (auch bei Elternzeit oder Krankheit), keine kostenlose Familienversicherung, Rechnungen müssen zunächst selbst bezahlt werden sowie eingeschränkte Wechselmöglichkeiten zurück in die GKV.

Ein Wechsel zurück ist nur möglich, wenn wieder Versicherungspflicht eintritt – etwa durch eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung mit Einkommen unterhalb der Jahresarbeitsentgeltgrenze. Ab 55 Jahren ist der Rückweg in die GKV nahezu ausgeschlossen.

Ja, für Beamte lohnt sich die PKV fast immer, da die Beihilfe große Teile der Krankheitskosten übernimmt. Die Restkostenversicherung in der PKV ergänzt diese optimal und bietet in der Regel bessere Leistungen bei geringeren Beiträgen als die GKV.

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