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Beamtenpensionen Tabelle: So hoch ist die Pension 2026

Aktualisiert am 1. April 2026

Viele suchen nach einer Beamtenpensionen Tabelle, um schnell herauszufinden, wie hoch die eigene Versorgung im Ruhestand ausfallen könnte. Auf den ersten Blick wirken solche Tabellen sehr hilfreich, da sie konkrete Zahlen liefern und einen schnellen Überblick versprechen. In der Praxis sind diese Werte jedoch immer nur eine grobe Orientierung. Die tatsächliche Pension hängt von mehreren individuellen Faktoren ab, die in einer einfachen Tabelle oft nicht vollständig berücksichtigt werden.

Dennoch lassen sich typische Durchschnittswerte und Spannbreiten ableiten, die ein realistisches Bild vermitteln. Gerade im Vergleich zur gesetzlichen Rente wird schnell deutlich, wie sich das System der Beamtenversorgung unterscheidet. In diesem Experten-Artikel erfährst du, wie die Beamtenpension berechnet wird, welche Werte Tabellen typischerweise zeigen und worauf du bei der Einordnung achten solltest.

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Wie hoch ist die Beamtenpension wirklich?

Ein Blick auf die Zahlen zeigt: Die Beamtenpension ist im Vergleich zur gesetzlichen Rente deutlich höher. Während Pensionäre im Schnitt rund 3.200 Euro bis 3.300 Euro brutto monatlich erhalten, liegt die gesetzliche Rente selbst nach vielen Beitragsjahren häufig deutlich darunter.

Der Grund dafür liegt im System:

Diese Unterschiede führen dazu, dass Beamte im Ruhestand oft ein deutlich höheres Versorgungsniveau erreichen.

Abzüge Pension Beamte

Auch in der Pension bleiben Beamte nicht von Abzügen verschont: Es fallen insbesondere Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung an, wobei sich der Dienstherr über die Beihilfe weiterhin anteilig beteiligt. Zusätzlich wird die Pension versteuert, wobei der steuerpflichtige Anteil vom Jahr des Ruhestandseintritts abhängt. Sozialabgaben wie in der gesetzlichen Rentenversicherung entfallen hingegen. Insgesamt sind die Abzüge meist geringer als bei gesetzlich Versicherten, sollten aber bei der Ruhestandsplanung unbedingt berücksichtigt werden.

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Beamtenpensionen Tabelle: Was zeigen solche Übersichten?

Wenn von einer „Beamtenpensionen Tabelle“ die Rede ist, handelt es sich in der Regel um vereinfachte Durchschnitts- oder Beispielwerte. Diese sollen eine erste Orientierung geben, ersetzen aber keine individuelle Berechnung.

Typischerweise zeigen solche Tabellen:

Diese Spannbreite macht deutlich, warum Tabellen zwar hilfreich sind, aber immer mit Vorsicht interpretiert werden sollten.

Beispiel: Beamtenpensionen Tabelle nach Dienstjahren

DienstjahreRuhegehaltssatzPension bei 3.500 €Pension bei 4.500 €Pension bei 5.500 €
10 Jahre17,94%628 €807 €987 €
20 Jahre35,88%1.256 €1.615 €1.973 €
30 Jahre53,81%1.883 €2.421 €2.960 €
40 Jahre71,75%2.511 €3.229 €3.946 €

Diese Werte sind Näherungen und dienen ausschließlich der Orientierung.

Wichtig: Liegt die berechnete Pension unter dem Mindestruhegehalt, wird sie entsprechend aufgestockt. Als Beamtin oder Beamter stehen dir hier je nach Dienstherr immer rund 2.000 Euro brutto zu.

Wie wird die Beamtenpension berechnet?

Die Beamtenpension folgt einem klaren System. Die Grundformel lautet:

Pension = ruhegehaltsfähige Dienstbezüge * Ruhegehaltssatz

Die ruhegehaltsfähigen Dienstbezüge bestehen in der Regel aus:

Nicht berücksichtigt werden zum Beispiel Überstundenvergütungen oder einmalige Zahlungen.

Der Ruhegehaltssatz wächst mit jedem Dienstjahr um 1,79375%. Nach 40 Dienstjahren wird der Höchstsatz von 71,75% erreicht.

Werden Beamtenpensionen regelmäßig erhöht?

Ja, Beamtenpensionen steigen regelmäßig, um die Kaufkraft zu sichern, und orientieren sich dabei an der Lohnentwicklung der aktiven Beamten. Anders als bei gesetzlichen Renten erfolgt die Anpassung nicht über eine feste Rentenformel, sondern wird zeitversetzt an Besoldungserhöhungen gekoppelt.

So ist zum 1. April 2026 eine Erhöhung um 2,8% geplant, weitere Anpassungen in den Jahren 2027 und 2028 sollen folgen. Bereits zuvor gab es deutliche Steigerungen, etwa durch einen Sockelbetrag von 200 Euro im November 2024 und eine anschließende Erhöhung um 5,5% ab Februar 2025 in vielen Bundesländern.

Übersicht: Ruhegehaltssatz nach Dienstzeit

DienstzeitRuhegehaltssatz
10 Jahre17,94%
20 Jahre35,88%
30 Jahre53,81%
35 Jahre62,78%
40 Jahre71,75%
50 Jahre71,75%

Diese Tabelle zeigt deutlich: Die letzten Dienstjahre haben einen großen Einfluss auf die spätere Pension. Ist der Höchstsatz aber erst einmal erreicht (etwa bei einem frühen Start in den Job mit 16 Jahren), steigt die Pension auch bei weiteren Dienstjahren nicht mehr weiter an.

Rechenbeispiel zur Pension

Dieses Beispiel verdeutlicht: Schon wenige zusätzliche Dienstjahre können mehrere hundert Euro Unterschied im Monat ausmachen.

Unterschiede nach Laufbahn und Besoldung

Ein wesentlicher Faktor für die Höhe der Pension ist die Laufbahn innerhalb des öffentlichen Dienstes.

Beamte im

Hinzu kommt die jeweilige Besoldungsgruppe.

Beispiel: Pension nach Besoldungsgruppe

BesoldungsgruppeTypische EndstufePension bei 71,75%
A9ca. 4.100 €ca. 2.941 €
A11ca. 5.000 €ca. 3.588 €
A13ca. 6.000 €ca. 4.305 €
A15ca. 7.500 €ca. 5.381 €

Hier wird deutlich: Allein durch die Besoldungsgruppe entstehen enorme Unterschiede in der Versorgung.

Abschläge bei vorzeitigem Ruhestand

Wer vorzeitig in den Ruhestand geht, muss mit Kürzungen rechnen:

Beispielrechnung Abschläge (ausgehend von einer Pension von 3.000 Euro brutto)

Eintritt in den RuhestandAbschlagVerbleibender Pensionsanspruch bei 3.000 € Grundpension
1 Jahr früher3,6%2.892 €
3 Jahre früher10,8%2.676 €
4 Jahre früher14,4%2.568 €

Diese Abschläge wirken lebenslang und sollten nicht unterschätzt werden. Hier geht es – bedingt durch die vergleichsweise gute Absicherung eines Beamten – immer um mehrere hundert Euro. Diese kannst du auch nachträglich nicht mehr „einkaufen“ (etwa in Form von Rentenpunkten, wie es bei der gesetzlichen Rente der Fall wäre).

Sonderfall: Dienstunfähigkeit

Bei Dienstunfähigkeit gelten besondere Regelungen:

Gerade jüngere Beamte sind hier besonders betroffen, da ihnen viele Dienstjahre fehlen.

Im verlinkten Artikel findest du detaillierte Informationen zum Thema Ruhegehalt bei Dienstunfähigkeit Tabelle.

Mindestversorgung: Das Sicherheitsnetz

Auch Beamte mit kurzer Dienstzeit erhalten eine Mindestversorgung. Sie soll das Existenzminimum im Alter absichern.

Die Mindestversorgung beträgt:

In der Praxis ergibt sich daraus meist eine Pension von etwa 1.900 Euro bis 2.200 Euro brutto monatlich.

Teilzeit und Karriereverlauf: Häufig unterschätzt

Ein wichtiger Punkt, der in Tabellen oft fehlt und in der Praxis massive Auswirkungen hat: Teilzeit reduziert die Pension direkt.

Viele Beamte gehen davon aus, dass sich Teilzeit „nur ein bisschen“ auswirkt. Tatsächlich kann der Effekt jedoch erheblich sein – vor allem über viele Jahre hinweg.

Der Grund liegt in der Systematik der Beamtenversorgung: Die Pension hängt nicht nur vom letzten Gehalt ab, sondern auch vom Ruhegehaltssatz, also der insgesamt aufgebauten prozentualen Versorgung. Und genau dieser wird durch Teilzeit und Unterbrechungen beeinflusst.

Wie Teilzeit die Pension konkret beeinflusst

Du kannst bei der für dich zuständigen Bezügestelle eine Berechnung deines voraussichtlichen Ruhegehaltes anfordern. Teilweise tritt durch eine vorübergehende Teilzeitbeschäftigung auch gar keine Kürzung der Pension ein, nämlich dann, wenn du insgesamt 40 Dienstjahre „voll“ bekommst. In diesem Fall kann es, sofern es deine finanziellen Verhältnisse zulassen, sogar sinnvoll sein, einige Jahre in Teilzeit zu arbeiten – und so etwa mehr Zeit für die Familie zu haben.

Unterbrechungen im Berufsleben

Auch Unterbrechungen wirken sich direkt auf die spätere Versorgung aus:

Diese Zeiten reduzieren entweder die ruhegehaltsfähige Dienstzeit oder führen dazu, dass weniger Ansprüche aufgebaut werden.

Besonders kritisch: Mehrere kurze Unterbrechungen summieren sich über die Jahre zu einem spürbaren Verlust.

Beförderungen: Der oft unterschätzte Hebel

Ein weiterer entscheidender Faktor ist der Zeitpunkt von Beförderungen.

Da die Pension auf dem letzten Grundgehalt basiert, haben spätere Karriereschritte einen enormen Einfluss:

Beispiel: Ein Wechsel von A12 auf A13 kurz vor dem Ruhestand kann mehrere hundert Euro monatlich mehr Pension bedeuten – und das lebenslang. In der Endstufe der beiden Besoldungsgruppen würdest du in Bayern beispielsweise ein um rund 600 Euro höheres Grundgehalt erhalten (Stand: 2026). Bei einem Pensionssatz von 71,75% bedeutet das für dich, dass du lebenslang 430 Euro mehr Ruhegehalt bekommst.

Aber Achtung: Bei den meisten Dienstherren gibt es hier eine 3-jährige Karenzzeit. Erfolgt die Beförderung weniger als 3 Jahre vor dem Eintritt in den Ruhestand, zählt nicht das aktuelle, sondern das vorherige Grundgehalt. Du solltest also versuchen, die Beförderung „rechtzeitig“ zu erhalten.

Hinterbliebenenversorgung

Auch für Angehörige ist vorgesorgt:

Damit bleibt ein Teil der Versorgung auch nach dem Todesfall erhalten.

Warum Tabellen allein nicht ausreichen

So hilfreich eine Beamtenpensionen Tabelle auch sein kann – sie ersetzt keine individuelle Betrachtung.

Denn entscheidend sind immer:

Fazit: Gute Orientierung – aber keine exakte Berechnung

Beamtenpensionen Tabellen sind ein sinnvoller Einstieg, um ein Gefühl für die spätere Versorgung zu bekommen. Sie zeigen typische Werte, Durchschnittspensionen und Zusammenhänge. Für eine realistische Einschätzung reicht das jedoch nicht aus.

Die tatsächliche Pension ist immer individuell und kann deutlich abweichen. Wer seine Versorgung wirklich verstehen will, sollte daher immer eine persönliche Berechnung durchführen.

Nur so lässt sich zuverlässig einschätzen, ob die spätere Pension ausreicht – oder ob zusätzlicher Vorsorgebedarf besteht. Wenn du Interesse an einer Beratung zur privaten Altersvorsorge bei uns hast, kannst du dir gerne den verlinkten Artikel zum Ablauf durchlesen.

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