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Sterbegeldversicherung sinnvoll? Vergleich & Beratung 2026
Eine Sterbegeldversicherung ist nicht für dich selbst gedacht. Vielmehr schließt du eine Sterbeversicherung ab, um deine Hinterbliebenen und Angehörigen durch deinen Todesfall nicht finanziell zu belasten. Viele Menschen wollen ihre Beerdigung neben einer emotionalen nicht noch zu einer finanziellen Bürde machen. Genau hier hilft eine Sterbegeldversicherung. Worauf du bei der Absicherung achten solltest, wann eine Sterbegeldversicherung sinnvoll ist, warum sich ein Vergleich verschiedener Tarife lohnt und wie dir eine persönliche Beratung zur Sterbegeldversicherung dabei helfen kann, den passenden Schutz zu finden, erfährst du im folgenden Experten-Artikel.
💡 Wichtige Infos auf einen Blick
- Sinnvolle Absicherung: Eine Sterbegeldversicherung kann sinnvoll sein, wenn du deine Hinterbliebenen vor den Kosten deiner Bestattung schützen möchtest. Besonders relevant ist sie, wenn keine ausreichenden Rücklagen vorhanden sind oder vorhandenes Vermögen nicht dafür eingesetzt werden soll.
- So funktioniert sie: Du zahlst regelmäßig Beiträge. Im Todesfall erhält die festgelegte begünstigte Person die vereinbarte Versicherungssumme, die beispielsweise für Beerdigung, Grabstein, Trauerfeier oder Grabpflege genutzt werden kann.
- Passende Versicherungssumme: Häufig werden 3.000 bis 8.000 Euro abgesichert. Die passende Höhe richtet sich vor allem nach der gewünschten Bestattungsart und den erwarteten Kosten. Eine höhere Versicherungssumme bedeutet grundsätzlich auch einen höheren Beitrag.
- Laufzeit und Beitragszahlung: Der Versicherungsschutz besteht in der Regel lebenslang. Die Beitragszahlung kann jedoch bereits früher enden, beispielsweise mit 80 Jahren. Alternativ gibt es Tarife, bei denen die Beiträge lebenslang gezahlt werden.
- Wartezeit oder Gesundheitsprüfung: Tarife mit Wartezeit verzichten häufig auf eine umfangreiche Gesundheitsprüfung, bieten dafür aber anfangs nur eingeschränkte Leistungen. Eine Sterbegeldversicherung ohne Wartezeit bietet sofortigen vollen Schutz, erfordert dafür in der Regel eine Gesundheitsprüfung.
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Ist eine Sterbegeldversicherung sinnvoll?
Eine Sterbegeldversicherung kann sinnvoll sein, wenn du sicherstellen möchtest, dass deine Hinterbliebenen die Kosten deiner Bestattung nicht selbst tragen müssen. Besonders dann, wenn keine ausreichenden Rücklagen vorhanden sind oder du das vorhandene Vermögen nicht für die Beerdigungskosten einsetzen möchtest, kann eine Sterbeversicherung eine sinnvolle Absicherung sein.
Seit 2004 zahlen die gesetzlichen Krankenkassen kein Sterbegeld mehr. Die Kosten einer Bestattung müssen daher in der Regel aus dem Nachlass des Verstorbenen bezahlt werden. Reicht dieser nicht aus, können die Kosten bei den Hinterbliebenen hängen bleiben.
Bestattungskosten in Höhe von mehreren tausend Euro
Je nach Umfang können Bestattungskosten schnell mehrere tausend Euro betragen. Neben der eigentlichen Bestattung können beispielsweise Kosten für Grabstein, Trauerfeier und Grabpflege entstehen.
Genau hier setzt eine Sterbegeldversicherung an. Wurde eine ausreichend hohe Versicherungssumme gewählt, kann die Auszahlung der Sterbeversicherung diese Kosten ganz oder teilweise abdecken. So lässt sich vermeiden, dass die Bestattung für die Familie zusätzlich zu einer finanziellen Belastung wird.
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Wie funktioniert eine Sterbegeldversicherung?
Bei einer Sterbegeldversicherung zahlst du regelmäßig Beiträge ein. Stirbt die versicherte Person, wird die vereinbarte Versicherungssumme an die festgelegten Begünstigten ausgezahlt. Das Geld kann beispielsweise für die Beerdigung, den Grabstein oder die Trauerfeier verwendet werden.
Versicherungsnehmer, versicherte Person und Begünstigte
Der Versicherungsnehmer schließt den Vertrag ab und zahlt die Beiträge. Die versicherte Person ist die Person, bei deren Tod die Versicherung leistet. Häufig sind Versicherungsnehmer und versicherte Person identisch.
Der Begünstigte erhält im Todesfall die vereinbarte Versicherungssumme. Das können zum Beispiel der Ehepartner, die Kinder oder eine andere ausdrücklich benannte Person sein.
Sterbegeldversicherung als Lebensversicherung
Vom Produkt her gehört die Sterbeversicherung zu den Kapitallebensversicherungen. Im Vordergrund steht allerdings nicht der Vermögensaufbau für eine spätere Auszahlung, sondern die Einmalzahlung im Todesfall – ähnlich wie bei der Risikolebensversicherung.
Der Versicherungsschutz besteht in der Regel lebenslang. Je nach Tarif können allerdings Wartezeiten gelten, insbesondere in den ersten Jahren nach Vertragsabschluss.
Wie hoch sollte die Versicherungssumme der Sterbeversicherung sein?
Die Versicherungssumme einer Sterbegeldversicherung sollte so hoch gewählt werden, dass die voraussichtlichen Kosten der gewünschten Bestattung möglichst vollständig gedeckt sind.
Häufig werden dafür Versicherungssummen zwischen 3.000 und 8.000 Euro gewählt.
Je nach persönlichen Wünschen und zusätzlichen Kosten kann aber auch eine höhere Absicherung sinnvoll sein.
Ist die Versicherungssumme zu niedrig, reicht die Auszahlung möglicherweise nicht aus, um alle Bestattungskosten zu decken. Ist sie dagegen deutlich zu hoch angesetzt, zahlst du unnötig hohe Beiträge.
Wovon hängt die passende Versicherungssumme ab?
Wie hoch die Sterbegeldversicherung ausfallen sollte, ist sehr individuell. Entscheidend ist vor allem, welche Art der Bestattung du dir wünschst und mit welchen Kosten dafür zu rechnen ist. Neben der eigentlichen Beerdigung können beispielsweise auch Kosten für den Grabstein, die Trauerfeier oder die Grabpflege berücksichtigt werden.
Eine ausreichend hohe Versicherungssumme gibt dir außerdem die Möglichkeit, deine eigenen Wünsche für die Bestattung finanziell abzusichern und deinen Hinterbliebenen einen klaren finanziellen Rahmen dafür zu hinterlassen.
Die Versicherungssumme beeinflusst den Beitrag
Die Höhe der Todesfallleistung wirkt sich direkt auf den Beitrag der Sterbeversicherung aus: Je höher die gewählte Versicherungssumme, desto höher fällt grundsätzlich auch der Beitrag aus.
Zusätzlich spielen u.a. das Alter der versicherten Person und – je nach Tarif – deren Gesundheitszustand eine Rolle.
Wartezeit, Laufzeit und Beitragszahlungsdauer einer Sterbegeldversicherung
Sterbegeldversicherung Wartezeit
Bei einer Sterbegeldversicherung gibt es in der Regel eine Wartezeit. Das bedeutet: Nach Abschluss des Vertrags muss zunächst die vereinbarte Wartezeit vergehen, bevor der volle Versicherungsschutz besteht.
Stirbt die versicherte Person innerhalb dieser Zeit, wird die vereinbarte Versicherungssumme in der Regel noch nicht vollständig ausgezahlt. Je nach Tarif werden stattdessen beispielsweise die bis dahin gezahlten Beiträge erstattet oder nur eine reduzierte Leistung erbracht.
Wie lang die Wartezeit ausfällt, hängt vom jeweiligen Versicherer und Tarif ab. Der Grund dafür ist einfach: Viele Sterbegeldversicherungen verzichten auf eine umfangreiche Gesundheitsprüfung und sichern sich deshalb über die Wartezeit gegen ein unmittelbar nach Vertragsabschluss stark erhöhtes Todesfallrisiko ab.
ℹ️ Sterbegeldversicherung Laufzeit
Einmal abgeschlossen, läuft die Sterbegeldversicherung bis zum Tode der versicherten Person. Du hast hier also lebenslangen Versicherungsschutz. Das Besondere ist allerdings die Beitragszahlungsdauer.
Beitragszahlungsdauer
Auch wenn die Laufzeit der Versicherung bis zum Lebensende geht, kann die Beitragszahlungsdauer bereits vorher enden.
Das bedeutet: Ab einem bestimmten Alter zahlst du keine Beiträge mehr, behältst aber weiterhin bis zum Lebensende deinen Versicherungsschutz. So kann die Beitragszahlung beispielsweise mit 80 Jahren enden.
Alternativ gibt es auch Tarife mit einer lebenslangen Beitragszahlungsdauer. In diesem Fall zahlst du die Beiträge grundsätzlich so lange, wie der Versicherungsschutz besteht.
Welche Variante für dich sinnvoller ist, hängt u.a. von deinem Eintrittsalter, dem Beitrag und deinen persönlichen Vorstellungen ab. Die Beitragszahlungsdauer kannst du je nach Tarif beim Abschluss festlegen.
Sterbegeldversicherung ohne Wartezeit
Eine Sterbegeldversicherung ohne Wartezeit bietet grundsätzlich sofortigen Versicherungsschutz. Stirbt die versicherte Person kurz nach Vertragsabschluss, kann die vereinbarte Versicherungssumme damit bereits ausgezahlt werden.
Das unterscheidet diese Tarife deutlich von klassischen Sterbegeldversicherungen mit Wartezeit, bei denen die volle Leistung häufig erst nach Ablauf eines bestimmten Zeitraums zur Verfügung steht.
Ohne Wartezeit meist nur mit Gesundheitsprüfung
Der sofortige Versicherungsschutz hat allerdings seinen Preis: Bei einer Sterbegeldversicherung ohne Wartezeit möchte der Versicherer das gesundheitliche Risiko in der Regel genauer einschätzen.
Dafür müssen meist Gesundheitsfragen beantwortet werden. Je nach Anbieter und Gesundheitszustand können zusätzlich weitere Unterlagen oder Informationen erforderlich sein.
Bestehen relevante Vorerkrankungen, kann das dazu führen, dass der Antrag nicht oder nur zu veränderten Konditionen angenommen wird.
Für wen ist eine Sterbegeldversicherung ohne Wartezeit sinnvoll?
Eine Sterbegeldversicherung ohne Wartezeit kann sinnvoll sein, wenn du Wert auf einen sofortigen vollständigen Versicherungsschutz legst und gesundheitlich ohne größere Einschränkungen versicherbar bist.
Bei bestehenden Vorerkrankungen kann dagegen ein Tarif mit Wartezeit leichter zugänglich sein, insbesondere wenn dieser ohne oder nur mit vereinfachten Gesundheitsfragen angeboten wird.
Beim Vergleich solltest du deshalb nicht nur darauf achten, ob eine Sterbegeldversicherung ohne Wartezeit angeboten wird. Entscheidend sind auch die Gesundheitsprüfung, die Beiträge, die Versicherungssumme und die konkreten Leistungen im Todesfall.
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Was Kunden über unsere Beratung sagen
Häufig gestellte Fragen
Um die richtige Absicherungshöhe für das Sterbegeld festzulegen, kommt es vor allem auf die voraussichtlichen Kosten der Bestattung an. Als Orientierung kann eine Versicherungssumme von mindestens 5.000 Euro sinnvoll sein. Je nach gewünschter Bestattungsart, Grabstein, Trauerfeier oder weiteren Kosten kann aber auch eine höhere Absicherung von beispielsweise 7.500 oder 10.000 Euro sinnvoll sein.
Anders als bei einer Risikolebensversicherung muss die Versicherungssumme bei einer Sterbegeldversicherung in der Regel nicht besonders hoch ausfallen. Schließlich geht es nicht darum, die Hinterbliebenen über viele Jahre finanziell abzusichern, sondern in erster Linie darum, die Kosten der Bestattung abzudecken und die Angehörigen dadurch finanziell zu entlasten.
Es gibt Sterbegeldversicherungen mit und ohne Gesundheitsprüfung. Eine Sterbegeldversicherung ohne Gesundheitsfragen beinhaltet in der Regel eine Wartezeit. Das bedeutet, dass der volle Versicherungsschutz erst nach Ablauf eines bestimmten Zeitraums besteht.
Soll der Versicherungsschutz dagegen sofort nach Abschluss vollständig greifen, ist meist eine Gesundheitsprüfung bzw. die Beantwortung zusätzlicher Gesundheitsfragen erforderlich.
Sterbegeld-Tarife mit einer Wartezeit von beispielsweise 24 oder 36 Monaten können dagegen häufig ohne Gesundheitsprüfung abgeschlossen werden. Welche Variante sinnvoller ist, hängt vor allem von deinem Gesundheitszustand und davon ab, wie wichtig dir ein sofortiger vollständiger Versicherungsschutz ist.
Wie bereits kurz unter dem Punkt „Sterbeversicherung ohne Gesundheitsprüfung“ angesprochen, bedeutet eine Wartezeit, dass der Versicherungsschutz nicht sofort nach Abschluss vorhanden ist. Je nach vereinbarter Wartezeit (zum Beispiel 24 oder 36 Monate) greift der Versicherungsschutz erst nach Ablauf dieser Wartezeit. Sollte die versicherte Person während dieser Wartezeit versterben, so erhalten die Angehörigen keine Versicherungsleistung, sondern nur die bis dahin eingezahlten Beiträge. Eine Sterbeversicherung ohne Wartezeit ist auch möglich. Allerdings müssen hier dann einige Gesundheitsfragen vorab beantwortet werden. Wenn du diese Fragen nicht beantworten möchtest bzw. die Gesundheitsfragen den Versicherungsschutz verhindern würden, dann empfiehlt sich eine Sterbegeldversicherung mit Wartezeit.
Ja. In der Einkommensteuererklärung können Beiträge zu einer Sterbeversicherung als Vorsorgeaufwendungen angegeben werden (absetzbaren Höchstbetrag beachten).
Der Versicherungsnehmer kann selbst im Vertrag festlegen, wer nach dem Ableben die Versicherungssumme erhalten soll. Stirbt die im Vertrag genannte versicherte Person, dann erhält der im Vertrag als Begünstigter genannte die versicherte Todesfallsumme. Wurde kein Begünstigter explizit im Versicherungsantrag genannt, erhalten die Erben die Versicherungssumme.
Der Abschluss einer Sterbeversicherung ist grundsätzlich bis zum vollendeten 85. Lebensjahr möglich. Die Beiträge steigen entsprechend mit steigendem Alter der versicherten Person. Je früher man also eine Sterbegeldversicherung abschließt, desto günstiger die Beiträge. Ab einem gewissen Alter kann es durchaus nicht mehr sinnvoll sein, eine Sterbeversicherung abzuschließen.
Bestattungskosten können sich je nach Umfang und persönlichen Wünschen unterscheiden. Im Durchschnitt kostet eine Bestattung ca. 7.500 Euro. Hinzu kommen können noch laufende Kosten wie Grabpflege oder weitere Verpflichtungen, die der Verstorbene den Angehörigen hinterlassen hat. Diese sollte man möglicherweise ebenfalls bei der Versicherungssumme beachten.
Zum einen kannst natürlich du selbst für dich eine Sterbeversicherung abschließen. In diesem Fall bist du selbst Versicherungsnehmer und versicherte Person. Allerdings ist es auch möglich, dass zum Beispiel die Kinder oder andere Angehörige eine Sterbegeldversicherung für die Eltern, Großeltern, etc. abschließen. Hier wäre dann zum Beispiel das Kind Versicherungsnehmer und das zu versichernde Elternteil die versicherte Person.