#1 Bester Versicherungsmakler bei Google

Startseite » Private Krankenversicherung » Anonyme Risikovoranfrage PKV: Schritt-für-Schritt-Anleitung
anonyme-risikovoranfrage-pkv-private-krankenversicherung-1200x501

Anonyme Risikovoranfrage PKV: Schritt-für-Schritt-Anleitung

Aktualisiert am 12. Juni 2026

Wer mit Vorerkrankungen in die private Krankenversicherung (PKV) wechseln will, steht vor einem Problem: Stellst du „auf gut Glück“ einen Antrag und der Versicherer lehnt ab, schwächt das deine Ausgangsposition erheblich. Denn auf jedem PKV-Antrag steht sinngemäß die Frage, ob du schon einmal einen Antrag auf eine private Krankenversicherung gestellt hast, der abgelehnt oder von dir zurückgezogen wurde.

Genau hier setzt die anonyme Risikovoranfrage in der PKV an: Noch vor dem offiziellen Antrag wird unverbindlich geprüft, ob und zu welchen Konditionen dich ein Versicherer aufnehmen würde – mit normaler Annahme, mit Risikozuschlag oder mit Leistungsausschluss. Und zwar ohne Weitergabe deiner personenbezogenen Daten.

Kurz gesagt: Die anonyme Risikovoranfrage in der PKV schafft Planungssicherheit, schützt deine Daten und erhöht deine Chance auf gute Konditionen – bevor es offiziell wird. Getreu unserem Motto: Erst verstehen, dann versichern!

💡 Wichtige Infos auf einen Blick

Alle Infos zur anonymen Risikovoranfrage in der PKV auch im Video

Kostenlose & unverbindliche Online-Beratung
Lass dich jetzt kostenlos & unverbindlich zu deinen Versicherungen von unseren IHK-geprüften Experten beraten.
Bewertet mit 5 von 5

insgesamt über 2.800 positive Bewertungen bei Google und ProvenExpert

online-beratung-template-neu-2026
Kostenloser PKV-Check
Lass deine private Krankenversicherung jetzt kostenlos & unverbindlich von unseren IHK-geprüften Experten prüfen.
Bewertet mit 5 von 5

insgesamt über 2.800 positive Bewertungen bei Google und ProvenExpert

pkv-check-template-2026

Was ist eine anonyme Risikovoranfrage in der PKV?

Eine anonyme Risikovoranfrage ist ein unverbindlicher Vorab-Check bei einem oder mehreren privaten Krankenversicherern – noch vor der eigentlichen Antragstellung.

Geprüft wird, ob und zu welchen Konditionen dich ein Versicherer aufnehmen würde, zum Beispiel mit einem Risikozuschlag auf den Beitrag oder mit einem Leistungsausschluss für bestimmte Krankheitsfolgen.

Auch eine Ablehnung ist möglich, denn anders als in der gesetzlichen Krankenversicherung besteht in der privaten Krankenversicherung grundsätzlich kein allgemeiner Kontrahierungszwang.

PKV-Risikoprüfung: Der Gesundheitszustand zählt

Im Mittelpunkt steht dein Gesundheitszustand. Anders als bei der Berufsunfähigkeitsversicherung spielen Beruf und Hobbys in der PKV für die Risikoprüfung kaum eine Rolle – entscheidend sind deine Diagnosen, Behandlungen und dein Gesundheitsverlauf.

Anonym heißt: Deine persönlichen Daten – Name, Anschrift, exaktes Geburtsdatum – werden nicht offengelegt. Der Versicherer erhält nur die für die Risikoprüfung nötigen Angaben, etwa Geburtsjahr, gewünschten Tarif und deine Gesundheitshistorie. So lässt sich klären, wie wahrscheinlich eine Annahme ist, wie hoch der Beitrag voraussichtlich ausfällt und mit welchen Einschränkungen du rechnen müsstest – ohne direkt einen offiziellen Antrag zu stellen.

Anonyme Risikovoranfrage ist nicht dasselbe wie ein Probeantrag

Ein Probeantrag ist ein regulärer Antrag mit echten Personendaten, der noch keine verbindliche Police auslöst.

Klingt ähnlich, ist aber etwas völlig anderes: Beim Probeantrag sind deine Daten beim Versicherer – eine Ablehnung kann dir später schaden. Bei der anonymen Risikovoranfrage bleiben deine Daten geschützt, weil der Versicherer den Vorgang gar nicht dir zuordnen kann.

Versicherungen mit Kopf arbeitet deshalb ausschließlich mit der anonymen Voranfrage – nie mit Probeanträgen.

Warum ist die Anonymität in der PKV so wichtig?

In der PKV gibt es – anders als in der Berufsunfähigkeitsversicherung – kein HIS, in dem abgelehnte Anträge zentral gespeichert würden. Das ist die gute Nachricht. Die schlechte: Auf jedem PKV-Antrag steht sinngemäß die Frage:

Haben Sie in der Vergangenheit bereits einen Antrag auf eine private Krankenversicherung gestellt und wurde dieser abgelehnt bzw. von Ihnen zurückgezogen?

Wurdest du bereits einmal abgelehnt und stellst danach bei einem anderen Versicherer einen Antrag, musst du diese Frage mit Ja beantworten. Tust du das nicht, ist das eine vorvertragliche Anzeigepflichtverletzung, die im schlimmsten Fall dazu führt, dass der Versicherer im Leistungsfall nicht zahlt.

Antwortest du wahrheitsgemäß mit Ja, schaut der neue Versicherer genauer hin und tauscht sich unter Umständen mit dem vorherigen Versicherer aus, um zu verstehen, was bei der ersten Anfrage passiert ist. Eine insgesamt unangenehme Ausgangslage – die du mit einer anonymen Risikovoranfrage von vornherein vermeidest.

Wann ist eine anonyme Risikovoranfrage in der PKV sinnvoll?

In diesen vier Situationen macht die anonyme Voranfrage in der PKV den Unterschied:

Warum der interne Tarifwechsel keine anonyme Risikovoranfrage braucht

Wichtige Abgrenzung: Der Tarifwechsel innerhalb deiner bestehenden Gesellschaft nach § 204 VVG ist etwas anderes. Du stellst hier keinen Antrag bei einem neuen Versicherer, sondern wechselst innerhalb deines bestehenden Vertragsverhältnisses.

Für den bereits versicherten Leistungsumfang findet in der Regel keine erneute Risikoprüfung statt. Nur wenn der neue Tarif echte Mehrleistungen enthält, kann der Versicherer diese Mehrleistungen gesundheitlich prüfen.

Diese Prüfung erfolgt dann aber auf Basis der beim Versicherer bereits vorliegenden Daten aus Antrag, Vertrag und bisherigem Vertragsverlauf – nicht über eine anonyme Risikovoranfrage wie bei einem Neuabschluss.

In der Praxis führt kaum ein Weg an der Risikovoranfrage vorbei

Bist du vollkommen gesund, ist eine Voranfrage meist nicht nötig – dann kannst du direkt einen Antrag stellen. Unserer Erfahrung nach trifft das jedoch auf die wenigsten zu: Spätestens bei früheren Behandlungen, Diagnosen, Medikamenten oder regelmäßigen Arztbesuchen lohnt sich eine saubere Vorprüfung

In der PKV-Beratung von Versicherungen mit Kopf empfehlen wir die anonyme Risikovoranfrage deshalb immer dann, sobald auch nur ein Versicherer bei deiner Gesundheitshistorie Bedenken haben könnte.

Kostenlose & unverbindliche Online-Beratung
Lass dich jetzt kostenlos & unverbindlich zu deinen Versicherungen von unseren IHK-geprüften Experten beraten.
Bewertet mit 5 von 5

insgesamt über 2.800 positive Bewertungen bei Google und ProvenExpert

online-beratung-template-neu-2026

Welche Gesundheitsdaten werden in der PKV abgefragt?

Die Abfragezeiträume der Voranfrage entsprechen denen des späteren Antrags. In der Praxis gilt typischerweise:

PKV-Versicherer fragen in der Regel zusätzlich nach Erkrankungen oder Beschwerden, die aktuell noch bestehen – unabhängig davon, wann sie erstmals aufgetreten sind oder ob sie derzeit behandelt werden

Das betrifft zum Beispiel chronische oder dauerhafte Befunde wie eine Skoliose. Auch wenn aktuell keine Behandlung nötig ist, kann eine solche Angabe für die Risikoprüfung relevant sein

Entscheidend ist immer die konkrete Gesundheitsfrage des jeweiligen Versicherers.

Anonyme Risikovoranfrage anhand der Krankenakte ausfüllen

Weil teilweise bis zu 10 Jahre abgefragt werden, ist es unwahrscheinlich, dass du alle Behandlungen im Kopf hast. Deshalb solltest du die Voranfrage immer anhand deiner Krankenakte ausfüllen.

💡 Versicherungen mit Kopf empfiehlt: Fordere zuerst deine Unterlagen bei deiner Krankenkasse und ggf. bei deinen behandelnden Ärzten an. So lässt sich die Voranfrage vollständig und sauber aufbereiten – und du vermeidest spätere Rückfragen, falsche Angaben oder Probleme im Antragsprozess. Reichst du Arztberichte ein, schwärze darin stets deine personenbezogenen Daten, damit die Anonymität gewahrt bleibt.

Wie läuft die anonyme Risikovoranfrage in der PKV bei Versicherungen mit Kopf ab?

Als Versicherungsmakler stellen wir die anonyme Risikovoranfrage bei mehreren Versicherern gleichzeitig, um für dich das beste Votum zu erhalten. Das ist ein klarer Vorteil gegenüber einem Versicherungsvertreter, der nur bei einem einzigen Unternehmen anfragen kann. Denn nicht alle Versicherer bewerten dasselbe Risiko gleich – bei mehreren Anfragen steigt deine Chance auf eine Annahme.

So gehen wir vor:

  1. Unterlagen sammeln: Du forderst deine Krankenakte bei Krankenkasse und Ärzten an.
  2. Gesundheitsfragebogen ausfüllen: Den Fragebogen aus dem Ersttermin füllst du anhand deiner Unterlagen aus und schickst ihn an uns zurück. Offene Punkte klären wir bei Bedarf in einem Zwischentermin.
  3. Anonyme Voranfrage stellen: Wir bereiten deinen Fall sachlich auf und fragen ihn anonym bei mehreren passenden Versicherern an – komplett online.
  4. Ergebnisse vergleichen: Wir werten die Rückmeldungen aus und wählen gemeinsam mit dir das beste Angebot.
  5. Offiziellen Antrag stellen: Beim ausgewählten Versicherer stellen wir den Antrag und legen das Ergebnis der Voranfrage bei.

Das Ergebnis der Voranfrage ist für einen gewissen Zeitraum bindend – allerdings nur, wenn die Angaben im späteren Antrag mit denen der Voranfrage übereinstimmen.

Anonyme Risikovoranfrage PKV Gesundheitsfragebogen

beratung-private-krankenversicherung-fragebogen-gesundheitsfragen

Welche Ergebnisse sind bei einer PKV-Voranfrage möglich?

Die Risikoprüfer der Versicherer melden in der Regel eines dieser Ergebnisse zurück:

Selbstverständlich kann es auch sein, dass dich aufgrund deiner Vorerkrankungen kein Versicherer annimmt – auch das bringt eine ehrliche Voranfrage zutage, bevor du Schaden nimmst.

Wie werden typische Vorerkrankungen in der PKV bewertet?

Jeder Versicherer bewertet Vorerkrankungen anders – die Bandbreite reicht von normaler Annahme bis zur Ablehnung. Die folgenden Beispiele zeigen branchenübliche Tendenzen und sind ausdrücklich kein Versprechen für deinen Einzelfall. Was konkret gilt, klärt allein die anonyme Voranfrage:

Wie ein Versicherer im konkreten Fall entscheidet, hängt vom Verlauf, der aktuellen Behandlung und der jeweiligen Annahmerichtlinie ab. Genau deshalb fragen wir parallel bei mehreren Gesellschaften an.

Wie lange dauert eine anonyme Risikovoranfrage in der PKV?

Die fertige Auswertung liegt in der Regel nach etwa 5 bis 10 Werktagen vor. Einfache Fälle werden häufig schneller bearbeitet, während komplexere Fälle mit mehreren Diagnosen oder zusätzlichen Rückfragen der Risikoprüfer entsprechend mehr Zeit in Anspruch nehmen können.

Je nach Versicherer kann die Bearbeitung jedoch auch länger dauern – vor allem, wenn dort aktuell viele Anfragen vorliegen. Auf diese internen Bearbeitungszeiten haben wir als Versicherungsmakler leider keinen direkten Einfluss.

Was kostet eine anonyme Risikovoranfrage in der PKV?

Die anonyme Risikovoranfrage über Versicherungen mit Kopf ist für dich 100% kostenlos und unverbindlich. Du kannst also ohne eigenes Kostenrisiko prüfen lassen, ob und zu welchen Bedingungen dich ein Versicherer aufnehmen würde – ohne dass dein Name oder deine personenbezogenen Daten an die Gesellschaften weitergegeben werden.

Möglich ist das, weil wir als Versicherungsmakler über die Courtage des Versicherers vergütet werden. Diese ist bereits in den Versicherungsbeiträgen einkalkuliert – du zahlst für unsere Beratung also keine separate Gebühr. Kommt kein Vertrag zustande, entstehen dir ebenfalls keine Kosten. Vorsicht ist geboten bei Anbietern, die bereits für eine Voranfrage Vorabgebühren verlangen – das ist unüblich.

Was passiert, wenn alle Versicherer ablehnen?

Lehnen in der Voranfrage alle Gesellschaften ab, bedeutet das nicht, dass du plötzlich ohne Krankenversicherung dastehst. In Deutschland gilt die allgemeine Krankenversicherungspflicht.

Bist du aktuell gesetzlich versichert, bleibst du weiterhin in der GKV. Bist du bereits privat krankenversichert, bleibst du bei deinem bisherigen PKV-Versicherer abgesichert.

Eine Ablehnung in der anonymen Risikovoranfrage bedeutet also vor allem: Ein Wechsel in die gewünschte private Krankenversicherung ist unter den aktuellen Voraussetzungen voraussichtlich nicht oder nur sehr eingeschränkt möglich

In diesem Fall prüfen wir bei Versicherungen mit Kopf gemeinsam mit dir, welche realistischen Optionen es gibt – zum Beispiel ein Verbleib in der GKV mit entsprechenden Krankenzusatzversicherungen oder ein späterer neuer Anlauf, wenn sich die gesundheitliche Situation verbessert hat.

Kostenloser PKV-Check
Lass deine private Krankenversicherung jetzt kostenlos & unverbindlich von unseren IHK-geprüften Experten prüfen.
Bewertet mit 5 von 5

insgesamt über 2.800 positive Bewertungen bei Google und ProvenExpert

pkv-check-template-2026
Kostenlose & unverbindliche Online-Beratung
Lass dich jetzt kostenlos & unverbindlich zu deinen Versicherungen von unseren IHK-geprüften Experten beraten.
Bewertet mit 5 von 5

insgesamt über 2.800 positive Bewertungen bei Google und ProvenExpert

online-beratung-template-neu-2026

Was Kunden über unsere Beratung sagen

Häufig gestellte Fragen

Bei Versicherungen mit Kopf ist die anonyme Risikovoranfrage für dich kostenlos. Unsere Vergütung erfolgt über die Courtage des Versicherers, bei dem du später tatsächlich abschließt. Kommt kein Vertrag zustande, entstehen dir auch keine Kosten.

In der Regel dauert die Auswertung etwa 5 bis 10 Werktage. Einfache Fälle werden häufig schneller bearbeitet, während komplexere Fälle mit vielen Diagnosen oder Rückfragen der Risikoprüfer mehr Zeit in Anspruch nehmen können. Je nach Versicherer kann die Bearbeitung auch darüber hinausgehen – besonders dann, wenn dort aktuell viele Anfragen auflaufen. Auf diese internen Bearbeitungszeiten haben wir als Versicherungsmakler keinen direkten Einfluss.

Nein. Die private Krankenversicherung ist nicht an das Hinweis- und Informationssystem (HIS) angeschlossen. Relevant bleibt aber die Antragsfrage nach früheren Ablehnungen – die du wahrheitsgemäß beantworten musst.

Beim Probeantrag gehen deine echten Daten an den Versicherer, eine Ablehnung kann dir schaden. Bei der anonymen Voranfrage bleibt dein Name draußen, der Versicherer kann den Vorgang nicht dir zuordnen.

Deine Diagnosen, Behandlungen, Krankenhausaufenthalte und Medikamente der relevanten Abfragezeiträume – am besten anhand deiner Krankenakte. Personenbezogene Angaben bleiben anonym bzw. werden geschwärzt.

Nein. Beim internen Tarifwechsel nach § 204 VVG wechselst du nicht zu einem neuen Versicherer, sondern bleibst innerhalb deines bestehenden Vertragsverhältnisses. Für den bereits versicherten Leistungsumfang ist deshalb in der Regel keine erneute Risikoprüfung erforderlich. Nur wenn der neue Tarif echte Mehrleistungen enthält, kann der Versicherer diese zusätzlichen Leistungen gesundheitlich prüfen. Diese Prüfung erfolgt dann aber auf Basis der beim Versicherer bereits vorhandenen Daten aus Antrag, Vertrag und bisherigem Vertragsverlauf – nicht über eine anonyme Risikovoranfrage wie bei einem Neuabschluss oder einem Wechsel zu einer anderen Gesellschaft.

Lehnen alle Gesellschaften in der anonymen Risikovoranfrage ab, stehst du nicht ohne Krankenversicherung da. Bist du gesetzlich versichert, bleibst du in der GKV. Bist du bereits privat versichert, bleibst du bei deinem bisherigen PKV-Versicherer. Eine Ablehnung bedeutet vor allem, dass ein Wechsel in die gewünschte PKV aktuell nicht oder nur eingeschränkt möglich ist. Wir prüfen dann gemeinsam mit dir, welche Alternativen sinnvoll sind – zum Beispiel der Verbleib in der GKV mit passenden Zusatzversicherungen oder ein späterer neuer Anlauf.

Du bist schon länger bei uns – du scheinst es wirklich richtig machen zu wollen!

Du willst eigentlich nicht noch mehr Infos, sondern endlich Klarheit! Mit unserer kostenlosen Online-Beratung unterstützen wir dich bei:

  • dem Neuabschluss von Versicherungen
  • dem Prüfen deiner bestehenden Versicherungen

Ohne Verkaufsdruck. Ohne Verpflichtung. 100% transparent.