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Private Krankenversicherung für Referendare – alle Infos

Aktualisiert am 20. Februar 2026

Eine private Krankenversicherung für Referendare wird für viele relevant, sobald das Referendariat beginnt und die Frage im Raum steht: gesetzliche oder private Krankenversicherung im Referendariat

Gleichzeitig tauchen Unsicherheiten auf, wie groß die Unterschiede zwischen GKV und PKV für Referendare wirklich sind, welche Chancen die Beamtenöffnungsaktion für Referendare bietet und wie es nach dem Vorbereitungsdienst weitergeht – insbesondere bei der Krankenversicherung als Lehrer nach dem Referendariat.

In diesem Experten-Artikel erhältst du einen kompakten Überblick: Was für deine Situation spricht, welche Vor- und Nachteile beide Systeme mitbringen, und warum ein späterer Wechsel Auswirkungen haben kann. Außerdem erfährst du, welche weiteren wichtigen Versicherungen für Referendare sinnvoll sind und wie du zu einer strukturierten Entscheidung kommst – sachlich, klar und ohne Druck.

💡 Wichtige Infos auf einen Blick

Alle Infos zur privaten Krankenversicherung für Beamte im Video

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Was ist ein Referendariat?

Das Referendariat ist eine praktische Ausbildungsphase für angehende Beamte, zum Beispiel im Lehramt oder in der Justiz.

In der Regel dauert es rund 2 Jahre und dient der gezielten Vorbereitung auf eine Laufbahn im öffentlichen Dienst – meist im mittleren oder gehobenen Dienst. Am Ende steht eine Abschlussprüfung.

Während des Vorbereitungsdienstes erhältst du eine Besoldung (Anwärterbezüge). Bestehst du die Abschlussprüfung, wirst du in der Regel zunächst zum Beamten auf Probe ernannt. Diese Probezeit dauert meist etwa 3 Jahre. Verläuft auch diese erfolgreich, erfolgt die Ernennung zum Beamten auf Lebenszeit.

Welche Arten von Referendaren gibt es?

Ein Referendariat gibt es nicht nur im Lehramt. Neben angehenden Lehrerinnen und Lehrern absolvieren auch Veterinäre im Staatsdienst, Volljuristen im Rechtsreferendariat oder Förster im Forstreferendariat einen entsprechenden Vorbereitungsdienst. 

Darüber hinaus existieren beispielsweise Referendariate im Bau-, Bibliotheks-, Archiv- oder Branddienst sowie für den höheren auswärtigen Dienst.

In den meisten Bundesländern haben Referendare den Status Beamter auf Widerruf

Ausnahmen gibt es jedoch, etwa bei Veterinären im Staatsdienst oder bei Volljuristen – sie sind häufig als Angestellte im öffentlichen Dienst tätig.

Referendariat: Gesetzliche oder private Krankenversicherung?

Die Frage, ob sich ein Referendar gesetzlich oder privat krankenversichern sollte, ist nur für verbeamtete Referendare relevant. Alle Referendare im Angestelltenverhältnis müssen sich in der gesetzlichen Krankenversicherung versichern. 

Da alle Lehrer in Deutschland für die Zeit des Referendariats zum Beamten auf Widerruf ernannt werden, ist die Frage jedoch für alle angehenden Lehrer relevant.

Referendare können sich in der Regel frei zwischen gesetzlicher und privater Krankenversicherung entscheiden

Demnach kann sich der Beamtenanwärter zu Beginn des Referendariats für die gesetzliche oder private Krankenversicherung entscheiden. Wenn der angehende Lehrer sich für die GKV entscheidet, ist er freiwillig gesetzlich versichert.

Falls der Beamtenanwärter während des Studiums jedoch bereits in der PKV versichert war, hat er keine Wahlmöglichkeit. Er muss in der privaten Krankenversicherung bleiben.

Bei Beantragung einer PKV muss auch der Beamtenanwärter die vollumfänglichen Gesundheitsfragen beantworten. Eine PKV ohne Gesundheitsprüfung gibt es bis auf wenige Ausnahmen nicht.

Lehramtsstudenten können bereits im Studium eine Anwartschaft abschließen

Grundsätzlich gilt: Je jünger, desto besser ist der Gesundheitszustand. Daher macht es für GKV Versicherte Lehramtsstudenten unter Umständen Sinn, sich bereits während des Studiums über eine Anwartschaftsversicherung den Zugang zur PKV zu sichern. 

Hierbei werden bereits vor dem eigentlichen Eintritt in die PKV die Gesundheitsfragen beantwortet, sodass der Gesundheitszustand „eingefroren“ wird.

Als Alternative zur Anwartschaft kommt manchmal auch ein sogenannter Optionstarif in Frage.

Referendare bekommen Beihilfe

Wie bereits beschrieben, wird fast jeder angehende Lehrer während des Referendariats zum Beamten auf Widerruf ernannt. Während dieser Zeit besteht der ganz normale Beihilfeanspruch

Das heißt, ein Teil der Krankheitskosten (in der Regel 50%) wird vom Staat übernommen. Der andere Teil kann dann bei einer privaten Krankenversicherung für Beamte abgesichert werden, weshalb die PKV für Beamte oft auch als Restkostenversicherung bezeichnet wird.

Des Weiteren ist trotz Beihilfeanspruch eine Absicherung in der gesetzlichen Krankenversicherung möglich. Dadurch entfällt jedoch dein Beihilfeanspruch, da du keine Rechnungen mehr vom Arzt erhältst. 

Die Beihilfe leistet nur noch für Aufwendungen, für welche du keine Rechnung vom Arzt bekommst bzw. anders gesagt für die Leistungen, die nicht von der gesetzlichen Krankenversicherung übernommen werden.

💡 Die folgenden Unterschiede zwischen GKV und PKV sollen dir als Beamtenanwärter helfen, ob die gesetzliche oder die private Krankenversicherung im Referendariat für dich die bessere Lösung ist.

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Unterschiede GKV und PKV für Referendare

Beitrag gesetzliche Krankenversicherung für Referendare

In der gesetzlichen Krankenversicherung richtet sich der Beitrag nach dem Bruttoeinkommen. Bei Beamten bzw. Referendaren gibt es im Vergleich zu gesetzlich krankenversicherten Angestellten zwei Besonderheiten.

Zum einen müssen Beamte den vollen Beitrag zahlen, da es im Beamtensystem keinen Arbeitgeberanteil gibt

Zum anderen müssen Beamte nur den ermäßigten Beitrag von 14% + Zusatzbeitrag (2026: im Durchschnitt 2,9%) zahlen, da im Unterschied zu Angestellten, bei Beamten der Dienstherr die Kosten bei längerer Krankheit übernimmt. In der Pflegeversicherung zahlen Beamte nur den halben Beitragssatz, also 1,8 statt 3,6%. Der Kinderlosenzuschlag ab 23 Jahren in Höhe von 0,6% wird jedoch in voller Höhe erhoben.

Was kostet eine gesetzliche Krankenversicherung für Referendare?

Da der Lehramtsreferendar im Bundesdurchschnitt 1.450 Euro pro Monat verdient, muss er in der gesetzlichen Krankenversicherung inkl. Pflegeversicherung ca. 280 Euro pro Monat zahlen (14% + 2,9% + 1,8% + 0,6% = 19,3%).

Kein Beamtentarif in der GKV

Der Nachteil für Beamte in der GKV ist, dass es keinen speziellen Beamtentarif gibt. Demnach musst du im Gegensatz zur PKV eine 100% Absicherung wählen.

Ausführliche Informationen zur GKV für Beamte findest du im verlinkten Artikel.

Pauschale Beihilfe

In einigen Bundesländern gibt es die sogenannte pauschale Beihilfe.

Erstmalig eingeführt wurde diese im Jahr 2018 in Hamburg. Mittlerweile gibt es die pauschale Beihilfe auch in Berlin, Bremen, Brandenburg, Thüringen und Baden-Württemberg. Die anderen Bundesländer und auch der Bund werden möglicherweise nachziehen.

Durch die pauschale Beihilfe erhalten Beamte einen Zuschuss zur GKV in Höhe von etwa 50%. Somit wird der Nachteil der GKV im Vergleich zur PKV in Bezug auf die Kosten zumindest teilweise aufgehoben.

Ein großer Nachteil der pauschalen Beihilfe ist, dass die Entscheidung für diese unwiderruflich ist. Du verzichtest damit also ein Leben lang auf deinen individuellen Beihilfeanspruch. Das ist insbesondere dann problematisch, wenn du in Pension gehst oder mehr als ein Kind hast, denn der Zuschuss beträgt immer etwa 50% und erhöht sich nicht bei veränderter Lebenssituation, wie bei der individuellen Beihilfe.

Die pauschale Beihilfe kann auch für die Kosten der PKV gewährt werden, macht hier jedoch in den meisten Fällen keinen Sinn.

Gesundheitsprüfung

Im Gegensatz zur privaten Krankenversicherung ist in der gesetzlichen Krankenversicherung keine Gesundheitsprüfung erforderlich. Es gilt der Kontrahierungszwang, das heißt jeder (bei Erfüllung der formellen Voraussetzungen) muss unabhängig vom Gesundheitszustand aufgenommen werden.

In der privaten Krankenversicherung gibt es diese Aufnahmepflicht nicht. Das heißt, der Versicherer kann Anträge u.a. aufgrund des Gesundheitszustands ablehnen. 

Da die PKV die passgenaue Versicherung für Beamte ist, gibt es im Rahmen der Beamtenöffnungsaktion die Möglichkeit, diese Ablehnung zu verhindern. Mehr dazu später.

Betrag private Krankenversicherung für Referendare

In der privaten Krankenversicherung richtet sich der Beitrag nach Alter, Gesundheitszustand und den gewünschten Leistungen

In der PKV gibt es beihilfekonforme Tarife, welche die vorhandene Beihilfe ergänzen. Das heißt, es ist anders als in der GKV keine 100% Absicherung nötig.

Was kostet eine private Krankenversicherung für Referendare?

Zusätzlich zu den passgenauen Tarifen, können Referendare in der privaten Krankenversicherung von günstigen Ausbildungstarifen (in der Regel bis zur Vollendung des 34. Lebensjahres) profitieren. Dadurch kostet der Beitrag während des Referendariats in der Regel nur ca. 100 Euro im Monat.

Diese Ausbildungstarife sind auch so günstig, weil keine Alterungsrückstellungen gebildet werden und es keinen gesetzlichen Zuschlag gibt. Das macht auch Sinn, da nicht jeder Beamtenanwärter direkt nach dem Referendariat zum Beamten auf Probe ernannt wird.

Absicherung der Familie

Der große Vorteil der GKV im Vergleich zur PKV ist auch bei Referendaren die kostenfreie Mitversicherung von Angehörigen (unter Beachtung der Einkommensgrenzen). 

So können in der GKV Ehepartner/in und Kinder kostenfrei mitversichert werden. Diese haben zwar auch einen Beihilfeanspruch (Kinder: 80%, Ehepartner/in: 70%), müssen in der PKV aber auch entsprechend die restlichen Kosten gegen Beitrag absichern.

Der Vorteil im Vergleich zu privat krankenversicherten Angestellten ist jedoch, dass nur 20 bzw. 30% der Kosten privat abgesichert werden müssen. Somit ist die finanzielle Belastung bei Beamten deutlich geringer.

Referendariat: Bessere Leistungen in der PKV

Ein sehr wichtiger Unterschied zwischen GKV und PKV ist noch, dass es in der PKV die besseren Leistungen gibt. Im Sozialgesetzbuch steht, dass die Leistungen in der GKV ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich sein müssen. Demgegenüber bekommst du in der PKV die bestmögliche medizinische Versorgung.

Und da es in der privaten Krankenversicherung speziell auf den Beihilfeanspruch zugeschnittene Tarife gibt, zahlst du als Beamter für die besseren Leistungen sogar weniger GeldÜbrigens: 94% der Beamten in Deutschland sind in der PKV versichert.

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Welche Leistungen bietet dir die private Krankenversicherung während des Referendariats?

Die Leistungen der privaten Krankenversicherung für beihilfeberechtigte Referendare unterscheiden sich je nach Versicherer und Tarif. Abhängig von deinem Bedarf kannst du verschiedene Zusatzbausteine wählen, um deinen Versicherungsschutz zu erweitern und die Kostenübernahme zu verbessern.

Leistungsumfang und Kostenübernahme

Die PKV ergänzt deinen Beihilfeanspruch und sichert dich passend zu deinem Status als Beamter auf Widerruf ab. Je nach Dienstherr, Anbieter und gewähltem Tarif kann der Leistungsumfang variieren. In der Regel übernimmt die private Krankenversicherung für Referendare u.a. folgende Leistungen:

Private Krankenversicherung für deine Familie

Im Referendariat kann es sinnvoll sein, auch deine Familie privat abzusichern – sofern für sie ebenfalls ein Beihilfeanspruch besteht. Für Ehepartner und Kinder liegt der Beihilfebemessungssatz in der Regel bei 70 bis 80%. Die verbleibenden 20 bis 30% sicherst du über die PKV ab. Dadurch ist die private Krankenversicherung für Angehörige häufig vergleichsweise günstig.

Worauf solltest du beim Abschluss der PKV im Referendariat achten?

Dein Tarif sollte mögliche Versorgungslücken gegenüber der gesetzlichen Krankenversicherung schließen. Andernfalls können schnell hohe Eigenkosten entstehen. Achte daher insbesondere auf folgende Punkte:

Beamtenöffnungsaktion für Referendare

Da die private Krankenversicherung die passgenaue Absicherung für Beamte ist, haben der PKV-Verband und einige Krankenversicherer vor einigen Jahren die Beamtenöffnungsaktion ins Leben gerufen.

Durch die Beamtenöffnungsaktion können auch Referendare in die PKV aufgenommen werden, welche aufgrund des Gesundheitszustands eigentlich abgelehnt worden wären.

Beamtenöffnungsaktion seit 2019 auch für Beamte auf Widerruf

Vor 2019 waren nur Beamte auf Probe und Beamte auf Lebenszeit berechtigt, an der Öffnungsaktion für Beamte teilzunehmen. Das heißt, während des Referendariats musste sich der Beamtenanwärter gesetzlich versichern, wenn aufgrund des Gesundheitszustands keine Absicherung in der privaten Krankenversicherung möglich war.

Seit 2019 ist die Öffnungsaktion auch für Beamte auf Widerruf möglich, sodass bereits während des Referendariats eine Aufnahmepflicht in die PKV besteht.

Die Beamtenöffnungsaktion muss innerhalb von 6 Monaten nach der Verbeamtung wahrgenommen werden. Falls der Beamte die Öffnungsaktion während des Referendariats nicht wahrnimmt und sich weiterhin gesetzlich krankenversichert, kann er diese in Anspruch nehmen, wenn er zum Beamten auf Probe ernannt wird.

Wie bereits beschrieben, gibt es durch die Beamtenöffnungsaktion eine Aufnahmepflicht unabhängig vom Gesundheitszustand. Der Versicherer darf maximal einen Risikozuschlag von 30% erheben und er darf keine Leistungsausschlüsse herausgeben. Er muss jedoch keinen Beihilfeergänzungstarif anbieten.

Krankenversicherung als Lehrer nach dem Referendariat

Einmal PKV, immer PKV? Wie geht es mit der Krankenversicherung nach dem Referendariat weiter?

Das hängt zunächst einmal davon ab, wie es mit deiner beruflichen Laufbahn weitergeht

Der Wunsch der meisten angehenden Lehrer ist eine Verbeamtung auf Probe direkt nach dem Referendariat. Dann hast du weiterhin einen Beihilfeanspruch, kannst jedoch nicht zurück in die GKV wechseln.

Angestellte Lehrer müssen oft zurück in die GKV wechseln

Häufig ist es jedoch so, dass angehende Lehrer zunächst eine Stelle im Angestelltenverhältnis erhalten. 

Der Verdienst liegt in der Regel unter der Jahresarbeitsentgeltgrenze (2026: 77.400 Euro), sodass eine Versicherungspflicht in der GKV besteht

Auch wenn du willst, kannst du in dieser Konstellation nicht weiter in der PKV bleiben. Du kannst bzw. solltest dir jedoch deinen Gesundheitszustand und ggf. dein Eintrittsalter mit einer Anwartschaftsversicherung sichern

So kannst du später, wenn du hoffentlich auf Probe verbeamtet wirst, wieder ohne Probleme zurück in die PKV wechseln.

Wenn du die PKV nach dem Referendariat kündigst, musst du bei Wiedereintritt in die PKV erneut Gesundheitsfragen beantworten. So kann es im schlechtesten Fall dazu kommen, dass du auch bei Verbeamtung auf Probe aufgrund deines Gesundheitszustandes nicht mehr zurück in die PKV wechseln kannst.

Übergangstarife in der PKV nach dem Referendariat

Hin und wieder kann es vorkommen, dass angehende Lehrer weder direkt verbeamtet werden, noch direkt eine Stelle im Angestelltenverhältnis erhalten. Während der (hoffentlich kurzen) Arbeitslosigkeit hängt der Versicherungsstatus von den persönlichen Verhältnissen ab.

Falls du als angehender Lehrer verheiratet und die Partnerin gesetzlich krankenversichert ist, kannst du in die kostenlose Familienversicherung der Partnerin eintreten. Auch hier sollte eine Anwartschaftsversicherung abgeschlossen werden.

Solltest du nicht verheiratet sein und keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld 1 haben, besteht weiterhin Versicherungspflicht in der PKV. Ein Wechsel in die GKV ist dann nicht möglich.

Für diese Konstellation bieten private Krankenversicherungen spezielle Übergangstarife an. Diese leisten 100% der Krankheitskosten, weil kein Beihilfeanspruch mehr besteht. In der Regel sind diese Übergangstarife sogar günstiger als eine freiwillige Mitgliedschaft in der GKV. Wichtig ist aber, dass dein Versicherer solche (kostengünstigen) Lösungen überhaupt anbietet. Ansonsten kann es in der Übergangszeit ziemlich teuer werden. Achte daher bei Beantragung der PKV unbedingt auf diesen Punkt.

Fazit: Gesetzliche oder private Krankenversicherung im Referendariat

Die Entscheidung, ob die gesetzliche oder die private Krankenversicherung im Referendariat die bessere Lösung ist, sollte wohlüberlegt sein. In der Regel spricht vieles für die PKV, da es nur dort einen auf den Beihilfeanspruch angepassten Versicherungsschutz gibt. Ferner hast du bei geringeren Kosten, bessere Leistungen.

Was kann also überhaupt für die GKV sprechen? Hier ist vor allen Dingen die kostenfreie Mitversicherung von Familienangehörigen zu nennen. Auch müssen in der GKV keine Gesundheitsfragen beantwortet werden. Durch die Beamtenöffnungsaktion wird jedoch auch Beamten mit Vorerkrankungen der Zugang in die PKV ermöglicht.

Alles in allem sollte eine private Krankenversicherung stets mit einem Experten beantragt werden, damit u.a. auch Aspekte wie kostengünstige Übergangstarife nicht vergessen werden. Jede Konstellation ist individuell, sodass ein solcher Ratgeber niemals die persönliche PKV-Beratung für Beamte ersetzen kann.

Weitere wichtige Versicherungen für Referendare

Neben der Frage: „Private Krankenversicherung im Referendariat?“, stellst du dir als angehender Lehrer vielleicht die Frage, ob es weitere wichtige Versicherungen für Referendare gibt.

Und ja, die gibt es. In den zwei verlinkten Artikel haben wir die Dienstunfähigkeitsversicherung und die Diensthaftpflichtversicherung ausführlich behandelt.

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